Mit einem Kran musste der herabgestürzte Ast vom Dach des Hochsitzes entfernt werden.
Bildquelle: Geimendefeuerwehr AerzenEin Familienangehöriger hatte den leblosen Mann am Samstag in den Resten eines Hochsitzes in einem Wald bei Aerzen im Weserbergland gefunden. Ein großer Ast war auf das Dach der Jagdkanzel gestürzt und hatte den Jäger zwischen Dach und Boden des Hochsitzes in sechs Meter Höhe eingeklemmt.
Feuerwehr forderte auch die Höhenrettung an
Die alarmierte Feuerwehr musste zunächst Platz schaffen, umliegende Äste und Baumstämme entfernen, um überhaupt mit der Rettung beginnen zu können. Aufgrund der Höhe wurden auch Höhenretter angefordert. Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und einem Kran konnten die Einsatzkräfte den Jäger aus der Kanzel bergen.
Für die Bergung des Jägers aus Telgte wurden viele Rettungskräfte aus der ganzen Umgebung angefordert.
Bildquelle: Geimendefeuerwehr AerzenNotarzt konnte nichts mehr für den Telgter tun
Vier Stunden brauchten die Rettungskräfte, um den 58-Jährigen aus den Resten des Hochsitzes zu befreien. Für den Telgter kam die Rettung allerdings zu spät. Der Notarzt konnte am Unfallort nur noch seinen Tod feststellen.
Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt.
Unsere Quellen:
- Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
- Feuerwehr Aerzen
Sendung: WDR.de, 58-jähriger Jäger aus Telgte im Hochsitz erschlagen, 7.9.2026, 15:15 Uhr