Kabeldiebstahl sorgte für Ausfälle und Verspätungen zwischen Münsterland und Ruhrgebiet
Bildquelle: dpa/Jens BüttnerSeit Sonntagabend gegen 22 Uhr ist die Strecke zwischen Marl-Sinsen und Marl-Lippe im Kreis Recklinghausen wieder freigegeben. Das hat ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigt. Beschädigte Kabel hatten dort für massive Probleme im Regionalverkehr gesorgt. Besonders betroffen war die Region Dülmen im Kreis Coesfeld.
Auf der Strecke des RE42 endeten die Züge aus Richtung Münster in Haltern am See. Die Folge waren Teilausfälle zwischen Haltern am See und Recklinghausen Hauptbahnhof. S-Bahnen zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Recklinghausen endeten und begannen in Essen Hbf. Außerdem kann es zu Teilausfällen zwischen Essen und Recklinghausen. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet.
Bundespolizei und Staatsschutz ermitteln nach Kabelklau
Wie ein Sprecher der Bundespolizei in Dortmund am Montagmorgen erklärte, ermitteln die Beamten jetzt wegen Diebstahls. Denn die Kabel seien gezielt durchgeschnitten und entwendet worden. Weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, ist auch der Staatsschutz noch in den Fall involviert.
Dies sei aber nur eine reine Routinemaßnahme, solange nicht ausgeschlossen werden könne, dass es sich um einen gezielten Sabotageakt handelt, so der Sprecher der Bundespolizei.
Unsere Quellen:
- Telefonate mit der Deutschen Bahn
- Telefonat mit der Bundespolizei Dortmund
- Zuginfo NRW
Sendung: WDR.de, Polizei ermittelt wegen Kabel-Diebstahl an Zugstrecke bei Marl, 24.08.2026, 10:30 Uhr