Zeichnung der gelanten Wohneinheiten an der ehemaligen Trabrennbahn in Dinslaken

Visualisierung der geplanten Wohneinheiten in Dinslaken

Bildquelle: Stadt Dinslaken

Regionalplan Ruhr 800 neue Wohnungen für Dinslaken in Gefahr?

Stand:

Es geht um 800 Wohneinheiten. Die Maßnahme basiert auf dem Regionalplan Ruhr. Der wurde kürzlich vom OVG für unwirksam erklärt.

In Dinslaken hatte dazu gestern Abend der Ausschuss für Mobilität- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaentwicklung getagt. Alleiniges Thema war die Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahngeländes.

Es geht um 700 bis 800 Wohneinheiten

Das Vorhaben steht unter Zeitdruck, da das Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) den zugrundeliegenden Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt hat. In der Stadt wird nun darüber beraten, wie die Planungen für das neue Stadtquartier mit ca. 700 bis 800 Wohneinheiten rechtssicher fortgeführt werden können.

Zeichnung der Vogelperspektive des neuen Plans für die Wohneinheiten auf der Trabrennbahn in Dinslaken

Vogelperspketive der geplanten Wohnanlage auf der ehemaligen Trabrennbahn

Bildquelle: Stadt Dinslaken

Aktuell läuft eine Nichtzulassungsbeschwerde des Regionalverband Ruhr (RVR) gegen das Gerichtsurteil. Wie das ausgeht, ist derzeit nicht absehbar. Sowohl der RVR als auch die Bezirksregierung Düsseldorf vertreten den Standpunkt, dass der Regionalplan Ruhr so lange wirksam bleibt, bis das Urteil des OVG rechtskräftig ist.

Bürgermeister ist optimistisch

Nachdem gestern Abend der Ausschuss getagt hatte, äußerte sich Dinslakens Bürgermeister zu den Ergebnissen.

Ein Mann mit Brille lächelt in die Kamera

Simon Panke (SPD), Bürgermeister Stadt Dinslaken

Bildquelle: WDR/Michael Jung
"Die Hauptsache ist ja für uns, dass wir keinen Planungsstillstand haben. Deshalb haben wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet. Entweder, dass der Regionalplan weiterhin gilt. Dann haben wir ganz normal die Flächenplannutzungsänderung. Oder aber er gilt nicht mehr, dann würden wir nochmal den Plan von 1999 aktualisieren." Simon Panke (SPD), Bürgermeister Dinslaken

Falls das OVG Urteil rechtskräftig werden sollte, würde erst einmal der alte Gebietsentwicklungsplan aus dem Jahr 1999 (GEP 99) wieder in Kraft treten, der die Trabrennbahn bisher jedoch nicht als Siedlungsbereich vorsieht.

Über die Ergebnisse und Empfehlungen aus der gestrigen Runde wird heute ab 17 Uhr in einer Sitzung des Rates der Stadt Dinslaken beraten.

Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahngeländes Dinslaken

WDR 01.09.2026 45 Sek. Verfügbar bis 01.09.2028

Unsere Quellen:

  • Bürgermeister Dinslaken Simon Panke
  • Pressesprecher Dinslaken Marcel Sturm

Sendung: WDR.de, Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahngeländes Dinslaken, 01.09.2026, 05:07 Uhr

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