Anzeige der Deutschen Bahn: Zug fällt aus

Bombe in Osnabrück entschärft: Bahnverkehr in NRW noch beeinträchtigt

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Am Hauptbahnhof in Osnabrück ist am Dienstagabend eine Weltkriegsbombe entschärft worden, mit Folgen für den Bahnverkehr im Münsterland und im Ruhrgebiet. Bahnen wurden umgeleitet oder fielen aus. Betroffen waren Fern- und Regionalzüge, wie unter anderem der RE9 und der RE62.

Die Bombenentschärfung sorgte seit dem Mittag für Einschränkungen im Bahnverkehr - auch im Münsterland.

Seit 15 Uhr durften am Hauptbahnhof Osnabrück keine Züge mehr halten. Seit 17 Uhr durften die Züge den Hauptbahnhof auch nicht mehr passieren, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Davon betroffen waren demnach auch Fern- und Regionalzüge. ICE- und IC-Züge zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet wruden umgeleitet und verspäteten sich um ca. 30 Minuten. Die Halte in Bremen, Osnabrück, Münster und Recklinghausen entfielen.

Empfehlung: Nach Münster über das Ruhrgebiet

Die Bahn empfahl den Reisenden, über die Bahnhöfe in Hannover und Hamburg (für Bremen) sowie Düsseldorf, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen (für Münster) auszuweichen. Von dort würden jeweils Regionalzüge oder auch andere Fernzug-Linien fahren.

"Am besten informiert man sich vor Fahrtantritt über die eigene Verbindung." Mitteilung der Deutschen Bahn

Die Bombenentschärfung konnte am Abend gegen 20.45 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Die Auswirkungen dürften aber wohl noch weiterhin spürbar sein.

RE9 und RE62 mit Einschränkungen

Im Regionalverkehr kam es zu Einschränkungen auf den Linien RE9 Osnabrück - Bremerhaven und RE62 Löhne - Osnabrück - Rheine.

Zugausfälle in Münsterland und im Ruhrgebiet

WDR Studios NRW 01.07.2025 40 Sek. Verfügbar bis 01.07.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • dpa
  • Deutsche Bahn

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