Das Einfangen des Wallaby hat knapp eine Woche gedauert und Besitzer Kai Spelsberg viele Nerven gekostet. Ständig klingelte sein Telefon, weil Autofahrer Känguru "Michel" gesehen hatten. "Das Wallaby zu finden war nicht das Problem, sondern es einzufangen", erzählt Spelsberg.
Wallaby "Michel" betäubt und eingefangen
Die Suche nach Wallaby "Michel" ist beendet
Wallabys sind scheu und nachtaktiv. Deshalb wurde vor allem in der Dämmerung und in den frühen Morgenstunden gesucht. Sonntagfrüh wurde "Michel" in der Nähe des Geheges entdeckt. Zunächst wurde versucht ihn mit einem Netz einzufangen. Als das nicht klappte, wurde er mit Hilfe eines Blasrohrs betäubt.
"Dann war er in einem leichten Dämmerschlaf und wir haben Michel mit nach Hause genommen", erinnert sich Kai Spelsberg. "Nach einer halben Stunde ist er wieder im Gehege rumgehoppelt."
Känguru gesund und wohl auf
Wallaby "Michel" geht es gut. Gehungert hat er auf seinem Ausflug nicht, sagt Spelsberg. "Wallabys ernähren sich von Gräsern und knabbern an Bäumen. Davon gibt es in der Natur genug."
Bei Fütterung abgehauen
In dem Gehege in Privathaltung leben drei Tiere namens Skippy, Fritz und Michel. Kai Spelsberg und seine Familie haben die Wallabys seit eineinhalb Jahren.
Wallaby "Michel" war vor knapp einer Woche bei der Fütterung abgehauen, als zwei seiner Artgenossen im Gehege Panik bekommen hatten und gegen ein Tor gesprungen waren. "Dabei ist ein Spalt im Zaun freigeworden, durch das Michel abgehauen ist", sagt Spelsberg. Um weitere Ausbrüche zu verhindern, soll der Zaun mit einer zweiten Tür als Schleuse abgesichert werden.
Unsere Quellen:
- WDR-Gespräch mit dem Besitzer der Wallabys