Auf dem Foto ist ein schwarz-gelb gepunkteter Feuersalamander auf Waldboden.

Sorge um Bielefelds Feuersalamander: Spaziergänger sollen aufpassen

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Die wohl größte Population an Feuersalamandern in Deutschland ist in Gefahr. In Bielefeld mehren sich die Fälle der sogenannten Samalander-Pest. Sie leben auf kleinem Raum im Botanischen Garten.

Der Botanische Garten in Bielefeld gilt als "Hot Spot" für Feuersalamander. Die seltenen Tiere finden dort beste Lebensbedingungen. Mehr als 20.000 haben Wissenschaftler der Uni Bielefeld zuletzt gezählt.

Doch jetzt bedroht die Salamanderpest die lokale Population. Seitdem 2024 erste Fälle in Bielefeld entdeckt worden sind, breite sich der Pilz immer weiter aus, teilt die Stadt Bielefeld mit.

Besucher verteilen den tödlichen Pilz

Nun braucht die Stadt Hilfe, um die Tiere zu schützen. Denn den Botanischen Park besuchen viele Spaziergänger und Radfahrer. Über die Reifen und Schuhsohlen können sich die Pilzsporen ungewollt verteilen, beispielsweise durch Erdreste.

In den kommenden Tagen stellen Mitarbeitende des Umweltamts Hinweisschilder auf, um die Besucherinnen und Besucher zu informieren. Außerdem wird es Desinfektionsständer an den Eingängen geben - mit der Bitte, die Schuhe zu reinigen.

Salamander-Pest endet meist tödlich

Der Pilz greift die empfindliche Haut der Tiere an. Das verläuft für die Feuersalamander meist innerhalb weniger Tage tödlich. Für den Menschen ist der Pilz hingegen ungefährlich.

Die Stadt hofft auf die Mithilfe der Besucherinnen und Besucher und bittet darum, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Sorge um Bielefelds Feuersalamander

WDR Studios NRW 06.11.2025 00:31 Min. Verfügbar bis 06.11.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Stadt Bielefeld

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