Die Bundesregierung hat sich auf eine Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes geeinigt.
Bildquelle: dpaDer Energiepark Wanheim soll bis 2030 moderner werden. Das bisherige Heizkraftwerk III ist seit vielen Jahren in Betrieb. Ein Teil der Anlage stammt bereits aus dem Jahr 1975 und erreicht in den kommenden Jahren das Ende seiner technischen Lebensdauer. Deshalb sollen die alten Anlagen nach und nach ersetzt werden. Ziel ist es, Strom und Fernwärme künftig klimafreundlicher zu erzeugen. Insgesamt werden dafür rund 200 Millionen Euro investiert.
Wärmepumpen und neue Kraftwerke
Geplant sind mehrere neue Anlagen. Dazu gehören Blockheizkraftwerke, große Wärmepumpen und Elektrokessel. Die neuen Blockheizkraftwerke können später auch mit Wasserstoff betrieben werden. Auf den Dächern der neuen Gebäude sollen zudem, sofern es baulich möglich ist, Photovoltaikanlagen installiert werden. Damit kann zusätzlich klimafreundlicher Strom direkt am Standort erzeugt werden.
Vier Wärmepumpen sollen die Energie im Wasser des Rheins nutzen, um Duisburger Haushalte versorgen zu können. Vier Wärmepumpen sind geplant. Zusammen können sie rund 60 Megawatt Wärme erzeugen. Bei geplanten 6.000 Vollbenutzungsstunden pro Jahr können sie den Wärmebedarf von rund 25.300 angeschlossen Haushalten mit Fernwärme decken.
Auch die Elektrokessel sollen helfen, Energie besser zu nutzen. Sie können überschüssigen Strom aus Wind- und Solaranlagen in Wärme umwandeln und diese im Fernwärmespeicher speichern.
Bauarbeiten sollen noch 2026 starten
Ein großer Teil der vorhandenen Infrastruktur kann weiter genutzt werden. Dazu gehören unter anderem Anlagen für die Entnahme und Rückführung von Rheinwasser. Die neuen Anlagen sollen spätestens Anfang 2029 in Betrieb gehen.