Die Sparkasse Gelsenkirchen hat ihren Schadensausgleich für Betroffene vorgezogen: In dieser Woche sollen Geschädigte einen Betrag von maximal 10.300 Euro ausgezahlt bekommen, um den Schaden aus dem Einbruch in die Schließfachanlage auszugleichen.
Die verbliebenen Gegenstände die in der Schließfachanlage noch gefunden wurden, werden bereits seit Anfang Mai sortiert, zugeordnet und zurückgegeben. Dieser Prozess kann aber noch Monate dauern. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gelsenkirchen, Michael Klotz, will mit dem vorgezogenen Schadensausgleich den geschädigten Kunden entgegenkommen.
Der Einbruch ist für viele Betroffene sehr belastend, das ist uns bewusst. [...] Im Interesse unserer Kundinnen und Kunden warten wir nicht, bis die letzten Fundsachen zurückgegeben werden konnten, sondern beginnen jetzt mit dem Schadensausgleich. Michael Klotz
Über den Mietvertrag waren die Schließfächer bis maximal 10.300 Euro versichert. Das ist auch der Maximalbetrag, mit dem die Kundinnen und Kunden rechnen können. Da es eine vorgezogene Ausgleichssumme ist, könnte es noch Nachjustierungen geben - sollte man zum Beispiel noch einige der Wertsachen finden.
Unsere Quellen:
- dpa-Meldung
- Sparkasse Gelsenkirchen
Sendung: WDR.de, Sparkasse Gelsenkrichen startet Schadensausgleich-Zahlungen, 07.07.2026, 16:00 Uhr
