Am Samstagabend kurz vor 21 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in Gelsenkirchen zum Rhein-Herne-Kanal gerufen. Eine junge Frau hatte sie alarmiert. Sie sei mit einem Freund im Nordsternpark in der Nähe des Amphitheaters schwimmen gewesen. Plötzlich sei er untergegangen und nicht wieder aufgetaucht.
Kein Hinweis auf Fremdverschulden
Taucher der Feuerwehr konnten den 16-Jährigen im Wasser orten und bewusstlos bergen. Trotz der sofortigen Reanimierung starb der Jugendliche später im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt, schließt sie aber aus.
Rund 24 Stunden später gab es an derselben Stelle erneut zwei Badeunfälle. Ein 14-Jähriger und ein 19-Jähriger wurden aus dem Wasser gezogen. Sie wurden in Lebensgefahr schwebend ins Krankenhaus gebracht.
Bereits im Mai hatte es einen tödlichen Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal gegeben. Ein 19-Jähriger war am sogenannten "Herner Meer" zum Schwimmen ins Wasser gegangen und dabei ertrunken.
Unsere Quellen:
- Polizei Gelsenkirchen
- Feuerwehr Gelsenkirchen
Sendung: WDR.de, Tödlicher Badeunfall in Gelsenkirchen, 21.06.2026, 11:01 Uhr