Mülheimer Oberbürgermeister Marc Buchholz, Leiter der Mülheimer Feuerwehr Sven Werner, NRW Umweltminister Oliver Krischer und Elke Reichert, Präsidentin des LANUK
Hochwasserschutz : Neue Technik und bessere Kommunikation für den Ernstfall
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NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Vertreter des Landesamt für Natur, Umwelt und Klima und des Ruhrverband besuchten heute das Lagezentrum der Stadt Mülheim an der Ruhr. Zusammen mit Vertretern der Stadt wurde gemeinsam Bilanz gezogen über Erkenntnisse und Neuerungen, die die Bewältigung von Ereignissen wie dem Hochwasser im Juli 2021 konkret verbessert haben.
"Wir müssen in Zukunft mit mehr extremen Wetterlagen rechnen. Für den Schutz der Menschen vor Ort ist eine bessere Information der Einsatzkräfte ein zentraler Baustein“, sagt NRW-Umweltminister Oliver Krischer in der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim, "Deshalb werden die Schnittstellen wie hier in Mülheim verbessert und die Hochwasser-Informationen auf eine immer breitere Datenbasis gestellt".
Mehr Daten für präzisere Vorhersagen
Seit der Hochwasserkatastrophe 2021 sind immer mehr Messstationen im Land installiert worden. Die Daten sind öffentlich einsehbar im Hochwasserportal NRW. "Es zeigt die Messwerte der 122 Hochwassermeldepegel und weiterer 135 gewässerkundlicher Pegel des LANUK," sagt Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK), "zudem erhalten wir Messwerte von 306 Niederschlagsmessstationen und Daten von 79 Pegelanlagen anderer Betreiber."
Daten einfacher aufgearbeitet und verständlicher
Das Hochwasserportal NRW ermöglicht auch für Laien eine schnelle Übersicht über die Messwerte in NRW. Bei Hochwasser informiert das LANUK mit überregionalen Lageberichten mindestens einmal täglich darüber, wo Wasserstände steigen oder fallen und wie sich die Lage voraussichtlich entwickeln wird. Dieser Lagebericht wurde neu strukturiert und soll damit nicht nur für Fachleute einfacher zu lesen sein.
Unsere Quellen:
- LANUK
- Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 30.06.2026, 15:30 Uhr
