Digitales Umspannwerk geht an den Start

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WDR 2 Min. 31 Sek. Verfügbar bis 11.09.2028

Intelligente Technik in Arnsberg Digitales Umspannwerk geht an den Start

Stand:

Viele Menschen setzen auf alternative Energien. Mit der Solaranlage auf dem Dach wird der Haushalt mit Strom versorgt. Was übrig bleibt wird ins Netz eingespeist. Und das muss auf diese neuen Anforderungen reagieren - wichtig dabei sind die digitalen Umspannwerke.

Für den Laien sieht das Umspannwerk in Arnsberg aus wie jedes andere. Aber ein digitales Umspannwerk reagiert schneller und flexibler. "Darauf sind wir stolz", betont Jürgen Grönner vom Energieversorger Westenergie. Denn heute geht es nicht mehr nur darum, Strom vom Kraftwerk zum Verbraucher zu leiten.

In Zeiten von erneuerbarer Energien muss das Stromnetz kontinuierlich mitdenken. Jürgen Gönner erklärt, wie: "Die Anlage hat viele Sensoren. Dadurch können wir viel genauer reinschauen, was gerade passiert und aus der Ferne schnell schalten und steuern."

Schnellere Stromversorgung nach Störfall

Das Umspannwerk

Das Digitale Umspannwerk sieht aus wie jedes andere.

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Die Sensoren liefern 24 Stunden Informationen über das Stromnetz. So kann zum Beispiel bei einer Störung, schneller reagiert werden. Konkret heißt das, die Menschen in Arnsberg können jetzt 25 Minuten schneller als bisher wieder mit Strom versorgt werden. Die Digitalisierung macht es möglich.

Mona Neubaur trägt einen Helm

NRW Klima- und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur eröffnete das Digitale Umspannwerk in Arnsberg.

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Drei Jahre hat Westenergie geplant und gebaut. Jetzt ist das digitale Umspannwerk offiziell in Betrieb. Bei der Eröffnung dabei Mona Neubaur, NRW-Ministerin NRW-Ministerin für Klima-, Energie-, Industrie- und Wirtschaft. Ihr Statement: "In Arnsberg zeigt sich, dass es gut funktioniert."

Ministerin fordert bessere Videoüberwachung

Die Politikerin will intelligente Netze, "damit sie mit der Energiewende klarkommen." Angesichts der aktuellen Anschläge auf das Stromnetz fordert sie die Möglichkeit der Videoüberwachung auch außerhalb des Betriebsgeländes, um rechtzeitig einzugreifen. Das erlaubt der Gesetzgeber bisher nicht.

Unsere Quellen:


  • Westenergie AG, Essen
  • Jürgen Grönner, Westenergie Essen
  • Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Energie und Wirtschaft
  • WDR-Mitarbeiterin vor Ort

Sendung: WDR-Fernsehen, Lokalzeit Südwestfalen, 11.09.2026, 19.30 Uhr

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