Risse in der Kirche in Finntrop

Die Kirche bleibt so lange geschlossen, bis die statische Situation geklärt ist.

Bildquelle: Michael Krischer

Finnentroper Kirche muss sofort schließen Risse in Gewölbe und Wänden

Stand:

Wegen immer größer werdenden Rissen in Gewölbe und Wänden hat der Kirchenvorstand die Kirche in Finnentrop geschlossen.

Grund dafür sind Schäden in der Bausubstanz. Ein Gottesdienstbesuch könnte für die Gläubigen gefährlich werden.

Finnentroper Kirche: Zwei große Risse im Gewölbe bemerkt

Die Verantwortlichen hatten schon vor längerer Zeit zwei Risse im Gewölbe und in der Wand unterhalb eines Kirchenfensters festgestellt. Damals wurde auch das Bauamt der Gemeinde informiert.

Zwar würde es noch nicht von der Wand bröckeln, aber mit der Zeit seien die Risse größer geworden, heißt es. Deshalb traf der Vorstand der St. Johannes-Nepomuk-Kirche jetzt die Entscheidung, die Kirche sofort zu schließen.

"Einer der Risse ist sowohl innen als auch außen zu sehen. Es wirkt, als würde er einmal durch die dicke Mauer gehen." Pfarrer Michael Krischer, Leitender Pfarrer der St. Johannes-Nepomuk Kirchengemeinde

Pfarrer Michael Krischer informierte die Kirchenbesucher gestern nach der vorerst letzten heiligen Messe in dem Gotteshaus. Außerdem gibt es eine Mitteilung auf der Internetseite des zuständigen Pastoralverbundes Bigge-Lenne-Fretter-Tal.

Risse in der Kirche in Finntrop

Die Risse im Gewölbe sind mit der Zeit immer größer geworden.

Bildquelle: Michael Krischer

Statik der Finnentroper Kirche wird geprüft

Die Kirche bleibe so lange geschlossen, bis die statische Situation geklärt sei. Entsprechende Prüfer seien schon bestellt, wann sie kommen, ist aber noch unklar. Gläubige können auf die Gottesdienste in den Nachbarorten Bamenohl oder Lenhausen ausweichen.

Pfarrer Michael Krischer apelliert an die Gläubigen, sich in Fahrgemeinschaften zusammenzutun und auch an die Älteren der Gemeinde zu denken. Die Gemeinde in Finnentrop hat derzeit etwa 1.500 Mitglieder.

Instandsetzung der Kirche unsicher

Wie es nun mit den Schäden an der Kirche weitergeht, ist völlig ungewiss. Je nachdem, wie groß der Schaden sei, müsse man schauen, ob eine Instandsetzung auch möglich ist, heißt es.

Zu viele Risse im Gewölbe und Wänden

WDR 14.09.2026 30 Sek. Verfügbar bis 13.09.2028

Unsere Quellen:

  • Interview Leitender Pfarrer des Pastoralteam St. Johannes-Nepomuk Pfarrer Michael Krischer
  • Internetseite des Pastoralverbundes Bigge-Lenne-Fretter-Tal

Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 14.09.2026, 9:30 Uhr

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