Am Dienstagnachmittag fuhr der Mann aus Ense auf der A44 in Richtung Dortmund. Auf einer Brücke, die kurz vor der Anschlusstelle Soest über die Autobahn führt, sah er mehrere Leute. Eine Person habe sich dann über das Geländer gelehnt und etwas auf die Fahrbahn geworfen, so die Polizei am Mittwochmorgen. Der 47-jährige Autofahrer habe in dem Moment, als der Gegenstand fallen gelassen wurde, stark abgebremst. "Glücklicherweise kam es dadurch nicht zu einem Unfall", erläutert die Polizei weiter.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler waren es Wasserbomben, die auf die Autobahn geworfen wurden.
Kinder nahe A44 fast auf frischer Tat ertappt
In unmittelbarer Nähe zum Tatort traf die Polizei auf drei Elfjährige aus Soest. Sie gaben die Tat schnell zu.
"Gegenstände von Brücken auf befahrene Straßen oder Autobahnen zu werfen, ist kein Spaß, sondern höchst gefährlich." Polizei Soest
Nachdem die Polizei den Kindern ausführlich erklärte, wie gefährlich solche Aktionen sein können, wurden die drei Kinder von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt.
Polizei Soest warnt eindringlich
Selbst augenscheinlich harmlose Dinge, so die Polizei, können im schlimmsten Fall zu schweren Unfällen mit gegebenenfalls tödlichem Ausgang führen, wenn man diese auf befahrene Straßen und Autobahnen werfe. Für Auto- oder Lkw-Fahrer kommt ein solcher Gegenstand völlig unerwartet und kann zu plötzlichen Brems- oder Ausweichmanövern führen, die möglicherweise in einem Unfall enden.
Unsere Quellen:
- Polizei Soest
Sendung: WDR.de, Kinder werfen Wasserbomben auf A44 bei Soest, 16.09.2026, 10:54 Uhr