Herbstlicher Morgennebel über einem Feld.
Bildquelle: Jens Büttner/picture alliance/dpa/dpa-ZentralbildDas Wetter ist schon in Herbstlaune. Die Woche endet nass und grau. Der Herbst zeigt sein eher unfreundliches Gesicht - mit etwas Regen und auch ein paar stürmischen Böen. Wolkenlücken sind am heutigen Sonntag eher selten. Laut WDR-Wetterredaktion können auch die nächsten Tage wahlweise feucht beginnen oder enden.
Herbstwetter in NRW: Nebel, Sprühregen und Schauer
Morgen startet der Tag mit vielen Wolken, teils auch mit Nebel und vereinzelt mit etwas Sprühregen. Dann gibt es einen meist trockenen Sonne-Wolken-Mix. Der Dienstag startet zunächst sonnig oder locker bewölkt. Am Abend gibt es am Niederrhein und im Münsterland dann aufziehende Schauer und Gewitter. Am Mittwoch erwartet uns ein Wechsel aus Sonne, Wolken und ein paar Schauern, ganz vereinzelt sind Blitz und Donner möglich. Und auch am Donnerstag sind nach anfänglichen sonnigen Abschnitten örtlich Schauer möglich.
So schön kann der Herbst sein
Warum wir den Herbst trotz Regen lieben? Hier kommen 10 Gründe:
- Endlich wieder raschelndes Herbstlaub in buntesten Farben unter den Füßen.
- Der Waldboden duftet jetzt besonders intensiv.
- Die Apfelbäume hängen voller Früchte.
- Wir können auf die Pilz-Pirsch gehen.
- Die erste Kürbissuppe köchelt auf dem Herd.
- Der Morgen beginnt manchmal mit mystischen Nebelschwaden.
- Morgentau macht Spinnweben zu glitzernden Kunstwerken.
- Viele Menschen schlafen besser, weil die Luft frischer ist.
- Erntedankfeste bringen die Nachbarschaft zusammen.
Das gibt es nur zu dieser Jahreszeit. Und wenn wir uns mit einer Tasse Tee zum ersten Mal wieder tagsüber in eine Wolldecke hüllen, kann das Regengetrommel an der Fensterscheibe sogar richtig Spaß machen.
So schön kann der Herbst sein
Für die einen ist es das traurige Ende des Sommers, für andere die schönste Jahreszeit. Wir haben Hinguckerbilder zum Herbst.
Taugen Bauernregeln für den Herbst?
Was sagen eigentlich die alten Bauernregeln zum September? Den Siebenschläfertag oder auch die Eisheiligen kennt jeder. Aber auch der September hat seine Bauernregeln, mit denen sich früher Menschen die Wetteraussichten herleiteten.
Bereits der 1. September, ein Gedenktag für den Heiligen Ägidius und zugleich meteorologischer Herbstanfang, kennt eine solche Regel. Laut dem Deutschen Wetterdienst geht sie so: "Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag." Eine weitere Regel zum Thema Regen besagt: "Wenn es an Protus (11.09.) nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erhoffen lässt".
Wie waren denn jetzt der 1. und 11. September wettertechnisch? Frage an die WDR-Wetterredaktion: Der 1. September hatte viele Wolken, mitunter etwas Sonne und einzelne Schauer. Der 11. September war zumindest am Vormittag meist trocken, teils zogen Schauer vom Bergischen bis nach Westfalen. Ok, da war im Grunde alles dabei. Schlauer macht das auch nicht.
Bauernregeln setzen sich aus langjährigen Beobachtungen in früheren Zeiten zusammen. "Jedoch haben sich gewisse Wettermuster mit der Zeit geändert, daher sind solche Regeln immer mit Vorsicht zu verwenden", sagt Tim Gotsch, Meteorologe beim ARD-Wetterkompetenzzentrum. Wetterregeln, die an ein festes Datum geknüpft sind, seien nicht wirklich sinnvoll, heißt es auch aus der WDR-Wetterredaktion.
Unsere Quellen:
- WDR-Wetterredaktion
- Deutscher Wetterdienst
Sendung: WDR5, WDR aktuell, 13.09.2026, 11 Uhr
