Fast 43.000 "sicherheitsrelevante Vorfälle"
Subjektives Sicherheitsgefühl wesentlich schlechter
Trotz dieser relativ seltenen Vorfälle: Das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste ist wesentlich schlechter. So gaben bei einer Befragung lediglich 48% der Fahrgäste im Nahverkehr an, dass sie sich "fast immer" sicher fühlen. Ein Drittel der Fahrgäste verzichtet sogar teilweise auf Fahrten, weil sie sich im Nahverkehr unsicher fühlen.
Um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen, setze man vor allem auf Videoüberwachung und Sicherheitspersonal in den Zügen, erklärte Wittke.
Mehr Übergriffe auf Fahrpersonal
Deutlich angestiegen ist die Zahl der Übergriffe auf Fahrpersonal: So gab es 1.306 Bedrohungen in Zügen, von denen sich die allermeisten gegen Kontroll- und Sicherheitskräfte richteten. Der Anstieg beträgt hier 17 Prozent. VRR-Chef Wittke führt diese Entwicklung Anstieg auf gesamtgesellschaftliche Trends zurück, es gebe einen "Verfall der Sitten", sagte er.
Unsere Quellen:
- SPNV-Sicherheitsbericht NRW 2024
- Pressekonferenz mit Oliver Wittke
- Angaben VRR
- Eigene Recherche
