Ein Stein kann nicht schwimmen, wir aber schon. Klar, wir haben Arme und Beine und können Schwimmbewegungen machen. Aber das ist nicht der Grund, warum wir nicht wie ein Stein direkt bis auf den Boden sinken.
Ein Stein ist im Verhältnis zu seiner Größe sehr schwer. Er drückt beim Eintauchen das Wasser zur Seite. Und eigentlich drückt das Wasser dann auch wieder zurück. Das Wasser hat nämlich Auftriebskraft, aber die reicht beim Stein nicht aus. Er ist schwerer als das Wasser. Experten sagen: Er hat eine höhere Dichte.
Und wir Menschen? Unsere Knochen und Muskeln sind schwerer als Wasser – die ziehen uns also runter. Fett dagegen ist leichter als Wasser: Wer also Rettungsringe am Bauch hat, der hat es leichter, an der Wasseroberfläche zu bleiben. Hinzu kommt die Luft in unseren Lungen. Wenn wir einatmen, haben wir sozusagen eine Boje in unserem Körper.
Diese Mischung aus Knochen, Muskeln, Fett und Luft führt dazu, dass wir leichter sind als die Menge Wasser, die wir verdrängt haben. Dann schweben wir im Wasser. Das ist auch der Trick bei Booten. Deren Material ist meistens schwerer als Wasser, sie haben aber auch viel Luft an Bord.
Das könnt ihr mithilfe Eurer Eltern einmal ausprobieren: flach ins Wasser legen, richtig gerade strecken, also die Beine nicht ins Wasser baumeln lassen und auch den Kopf ins Wasser legen und einatmen. Dann könnt ihr im Wasser schweben.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 10.07.2026, 07.40 Uhr