Trailer zum Kinofilm "Das Ende der Sterne"
2 Min. 14 Sek.. Verfügbar bis 17.09.2026.
Das Ende der Sterne
Stand:
Ein ungleiches Männerduo versucht, in der Einöde zu überleben, nachdem eine Pandemie weite Teile der Menschheit ausgerottet hat. Bildstarkes Endzeitdrama von Ridley Scott.
Von Andrea Burtz
Dialogbox
Darum geht's
Eine weltweite Pandemie hat einen Großteil der Menschen ausgelöscht. Mechaniker Hig und der militärisch geschulte Überlebensexperte Bangley haben sich in einem verlassenen Flugzeughangar in Colorado ein abgeschottetes Zuhause geschaffen. Bangley begegnet den neuen Lebensumständen mit Härte. Er verteidigt ihr Territorium gegen marodierende Angreifer, die es auf Nahrung und Waffen abgesehen haben. Der sensible Hig hingegen trauert in der Isolation um sein altes Leben und sucht vertrauensvoll nach Verbindung zu anderen Menschen. Als ihn auf einem Flug eine rätselhafte Funksendung erreicht, bricht er in seiner alten Cessna hoffnungsvoll zu einer Reise ins Unbekannte auf.
Darum geht's wirklich
Die Suche nach Menschlichkeit in einer unmenschlichen Welt.
Die spielen mit
Jacob Elordy spielt Higs, Josh Brolin dessen Kumpel Bangley. Außerdem sind Margaret Qualley, Guy Pearce und Allison Janney mit dabei.
Das sagt Kinokritikerin Andrea Burtz
Das Kino des britischen Regisseurs Ridley Scott steht für packende Bilderwelten in Filmen wie "Blade Runner", "Alien" oder "Der Marsianer". Jetzt hat er den Science Fiction Roman "Das Ende der Sterne – wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller bildstark verfilmt.
Den Beginn der Geschichte prägt ein ungleiches Männerduo gespielt von Jacob Elordy und Josh Brolin. Ridley Scott hatte dabei das prominente Vorbild "Jack Lemmon und Walther Matthau" im Film "Ein seltsames Paar" im Kopf – zwei, die sich nerven, aber gezwungen sind, miteinander klar zu kommen. Scott war auch Humor in dieser postapokalyptischen Welt wichtig, in der es nur noch um Waffen und das nackte Überleben geht.
Sein Endzeitdrama verliert sich nicht in düsteren Materialschlachten, sondern stellt der vom Menschen zerstörten Welt immer wieder die Schönheit der Natur entgegen. Auch der Überlebenswille der Menschen und ihre Freude an alltäglichen Dinge wie zum Beispiel frischer Kaffee sorgen für einen überraschend optimistischen Grundton. Besonders in den Flugszenen, gedreht in den Dolomiten, werden Higs Freiheitsdrang und seine Naturverbundenheit spürbar. Diese Gefühlswelten sind in der Romanvorlage von Peter Heller zentral. Ridley Scott übersetzt sie in starke Kinobilder.
"Das Ende der Sterne" erzählt in getragenem Tempo von der Suche nach Menschlichkeit in einer unmenschlichen Welt. Ein ungewöhnliches Endzeitdrama, das durch atmosphärische Sprünge zwar nicht wie aus einem Guss wirkt, in seiner optimistischen Aussage aber dennoch überzeugt.
Die Bewertung auf einen Blick
Vier von fünf Sternen
Science Fiction, USA 2026
Länge: 118 min
Ab 16 Jahren
Kinostart: 27. August 2026
Sendung: WDR 2 Der Nachmittag, 27.08.2026, ab 15.05 Uhr