Im Garten des britischen Filmemachers Derek Jarman
Der britische Künstler Derek Jarman ist bekannt für seine virtuosen Filme. Als AIDS-Aktivist spielte er eine wichtige Rolle in Zeiten der Thatcher-Regierung. Für sein Meisterstück hielt er einen Garten, den er an einem entlegenen Ort am Ärmelkanal anlegte.
Von Konstantin Schönfelder und Marc Bädorf
- Sendehinweis: Kulturfeature | 19. September 2026, 12.04 - 13.00 Uhr | WDR 3
- Sendehinweis: Kulturfeature (Wdh.) | 20. September 2026, 15.04 - 16.00 Uhr | WDR 3
In einer menschenleeren Landschaft am Südzipfel Englands liegt Dungeness, wo nur karge Vegetation den salzigen Winden standhält. Ein Atomkraftwerk, am Ende seiner Tage angekommen, surrt leise am Horizont, begleitet von den Geräuschen des Meeres, das über den Kies rollt. Dorthin zieht es den britischen Filmemacher Derek Jarman 1986, als er bei einer gemeinsamen Autofahrt mit Tilda Swinton eine alte Fischerhütte entdeckt. In Dungeness erfährt Jarman, dass er an AIDS erkrankt ist. Und beginnt, einen Garten anzulegen, der bis heute, über 30 Jahre nach seinem Tod, gepflegt wird - und Pilger aus aller Welt anlockt.
Ausstrahlung am Samstag, den 19. September 2026 um 12.04 Uhr
Wiederholung am Sonntag, den 20. September 2026 um 15.04 Uhr
Von: WDR/HR 2026
Redaktion im WDR: Adrian Winkler
Produktion: WDR/HR 2026
Sendung: WDR3, Kulturfeature, 19.09.2026, 12.04 Uhr