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Das Beitragsbild des WDR3 Kulturfeature "Die letzte Religion: KI als Schöpfungsgeschichte" zeigt die Illustration einer Weltkugel im All auf die eine Hand aus Nullen und Einsen zeigt.

Die letzte Religion: KI als Schöpfungsgeschichte

Das Silicon Valley gibt sich rational und säkular. Doch die Geschichte der Künstlichen Intelligenz ist überraschend eng mit religiösen Ideen verwoben. Warum erinnern viele KI-Visionen an alte Heils- und Schöpfungsmythen?

Von Gregor Schmalzried

Von den ersten Computerpionieren bis zu den heutigen KI-Unternehmern zieht sich eine Tradition von Denkern, die technische Innovation mit religiösen und spirituellen Vorstellungen verbinden. Immer wieder tauchen Fragen auf, die früher vor allem Religionen beantworteten: Woher kommen wir? Was macht den Menschen aus? Und kann der Mensch etwas erschaffen, das ihm irgendwann überlegen ist?

Das Feature begibt sich auf Spurensuche in einer Welt, in der Heilsversprechen, Zukunftsvisionen und Schöpfungsfantasien erstaunlich präsent sind. Entwickler arbeiten an Maschinen, die eines Tages intelligenter sein könnten als ihre Schöpfer. Elon Musk etwa spekuliert darüber, ob wir in einer Computersimulation leben. Andere hoffen auf eine Art digitales Weiterleben. So zeigt sich: Hinter der Technologie stehen oft uralte Fragen nach Sinn, Macht und der Zukunft des Menschen.

Ausstrahlung am Samstag, 26. September 2026, 12.04 - 13.00 Uhr
Wiederholung entfällt

Von: Gregor Schmalzried
Redaktion im WDR: Annette Blaschke
Produktion: BR 2026

Sendung: WDR3, Kulturfeature, 26.09.2026, 12.04 Uhr