Gehen: Zu Fuß unterwegs in Religion, Politik und Freizeit
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Gehen: Eine simple Bewegung, die wir schon als Kleinkind lernen und ohne die unser gewohntes Leben zumindest schwierig würde. Auch im religiösen Kontext ist entscheidend, dass wir weiter gehen und weiter. Immer einen Fuß vor dem andern.
Einen Fuß vor den andern
Prozessionen, Demos, Pilgerreisen, Sonntagsspaziergänge - immer geht es schlicht darum, einen Fuß vor den andern zu setzen. Möglichst ein Leben lang. Ärztinnen und Ärzte predigen, dass es für unsere Gesundheit keine bessere Bewegung gibt als das Gehen, dass die aufrechte Gangart uns Menschen auszeichnet, nicht das Sitzen vor dem Monitor.
Vom Jakobsweg zur Demo
Gleichzeitig zeugen die zahlreichen biblischen Wanderungen, die Fronleichnamsprozessionen, die boomenden Pilgerströme auf dem Jakobsweg von der religiösen Bedeutung des Gehens. Aber auch politisch ist Gehen ein starkes Ausdrucksmittel, mit Demonstrationen für die unterschiedlichsten politischen Anliegen. Gehen geht wieder. Und zwar voran.
Autor: Ulrich Land
Eine Produktion des SWR
Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert
Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr auf WDR 3 und sonntags um 08.04 Uhr auf WDR 5.