Gummersbachs Miro Schluroff wirft auf das Tor von den Füchsen Berlin
Bildquelle: IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius RauchDie Gummersbacher haben nach dem vierten Spieltag drei Punkte auf ihrem Konto und stehen im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle, die Füchse mit sechs Punkten im oberen Tabellendrittel.
Den Gummersbachern gelang vor 8.201 Fans in der Max-Schmeling-Halle ein guter Start: Kay Smits erzielte für die Gäste nach 46 gespielten Sekunden den ersten Treffer des Spiels, gut fünf Minuten später führte der VfL mit 4:2 (7. Minute).
Füchse Berlin mit 8:0-Lauf
Doch dann kamen allmählich die Füchse in Fahrt: Mit einem 8:0-Lauf drehten die Berliner das Spiel und setzten sich auf 11:5 ab. Mehr als elf Minuten lang - von der 8. bis zur 20. Minute - gelang den Gästen kein eigener Treffer. Die Berliner standen nun deutlich besser in der Abwehr, außerdem parierte Füchse-Torwart Lasse Ludwig stark, an dem der VfL mehrfach scheiterte.
Danach kämpften sich die Gummersbacher wieder heran: Mit einem Drei-Tore-Rückstand gingen sie in die Halbzeitpause.
Füchse halten VfL auf Abstand
In der zweiten Halbzeit bemühten sich die Gummersbach um eine bissige Verteidigung, die die starke Berliner Offensive um Welthandballer Mathias Gidsel in Schach halten sollte. Das gelang den Oberbergischen allerdings nur bedingt: Die Berliner konnten sich nicht weiter absetzen, hielten Gummersbach aber ihrerseits auf Abstand.
Als VfL-Spieler Miro Schluroff mit einem Wurf um den Doppelblock herum traf und auf 22:25 verkürzte (50.), schien es, als könnte Gummersbach noch eine Aufholjagd angehen. Doch die Berliner antworteten mit einem Treffer durch Tim Freihöfer (51.) und blieben souverän in Führung.
Die Oberbergischen konnten die Gastgeber auch in der Schlussphase nicht mehr gefährden und mussten am Ende eine Niederlage einstecken.
Freihöfer und Gidsel mit neun Toren
Beste Torschützen waren die Berliner Freihöfer und Gidsel mit jeweils neun Toren. Für Gummersbach erzielte Alex Dujshebaev sechs Treffer. Dem herausragenden Füchse-Torwart Ludwig gelangen 15 Paraden - er war damit ein entscheidender Faktor für den Sieg der Gastgeber.
Gummersbach muss nun nach Wetzlar
Nächster Gegner der Gummersbacher ist die HSG Wetzlar. Am 20. September ist der VfL ab 16.30 Uhr bei den Hessen zu Gast.
Unsere Quellen:
- HBL-Spiel Füchse Berlin gegen VfL Gummersbach am 13.09.2026 (Live-Übertragung bei Dyn)
- Nachrichtenagenturen dpa und sid
Sendung: WDR.de, Gummersbach verliert packendes Verfolgerduell gegen die Füchse, 13.09.2026, 20:18 Uhr