Rund 6000 Besucher waren am vergangenen Wochenende im Freizeitpark Kräwinkler Brücke an der Wuppertalsperre. Über den Andrang hat sich Geschäftsführer Thilo Droste erst einmal gefreut. Was er dann aber am Montag an der Kräwi sah, machte ihn nur noch wütend.
"Ich hätte echt fast geheult." Thilo Droste, Geschäftsführer Arbeit Remscheid gGmbH
Unbekannte hätten Boote beschädigt und im Wasser versenkt, Sanitäranlagen und den Imbisswagen teilweise zerstört. Dazu kommt: Viele Besucher hätten Unmengen von Abfall einfach liegen lassen. Droste und seine Helfer hätten schon am Wochenende neben Essensresten Unterhosen, Schlappen, Matten und einiges mehr auf den Liegewiesen aufgesammelt.
Betreiber arbeitet gemeinnützig
Geschäftsführer Thilo Droste bedankte sich bei drei Mitgliedern der Jusos, die beim Aufräumen kräftig geholfen hätten. Betreiber der Kräwi ist der gemeinnützige Verein Arbeit Remscheid. Weil der Remscheider Rat beschlossen habe, dass es an der Kräwi keinen Eintritt geben soll, fehle dem Verein das Geld für einen Sicherheitsdienst.
Es bleibe wohl nichts anderes übrig, als die Preise für Cola, Pommes und Tretboote zu erhöhen. Mit dem zusätzlichen Geld könne man sich dann vielleicht Security leisten.
Vier Tage geschlossen
Jetzt soll die Kräwi bis einschließlich Donnerstag geschlossen bleiben. Die Zeit brauche der Verein, um die Anlage wieder auf Vordermann zu bringen.
Unsere Quelle:
Arbeit Remscheid gGmbH
Sendung: WDR.de, Freizeitpark in Remscheid erst mal dicht. 29.6.2026, 18:35