Ein Dutzend Frauen stehen auf einem Platz um eine Tischtennisplatte herum. Die Frauen tragen pinke T-Shirts.

Die "PingPongPowerfrauen" spielen Rundlauf auf dem Schwadowplatz.

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Starke Frauen in Düsseldorf Mit Pingpong gegen Parkinson

Stand:

Diese Frauen sagen Parkinson den Kampf an und wollen mit Vorurteilen aufräumen. Heute machen sie Halt in Düsseldorf.

Parkinson ist eine Männerkrankheit? Von Wegen. Rund 40 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Darauf wollen die "PingPongPowerfrauen", wie sich die Gruppe selbst nennt, aufmerksam machen. Anlässlich der 7. "PingPongParkinson"-Weltmeisterschaft in Hannover touren die Powerfrauen durch Deutschland und haben am Montag in Düsseldorf Halt gemacht.

16 Landeshauptstädte in 16 Tagen

Mit ihrer Deutschlandtour wollen die "PingPongPowerfrauen" die Erkrankung von Frauen ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und gleichzeitig betroffenen Frauen Mut spenden. Los ging es mit der Tour am 9. September in München. Rechtzeitig zum Auftakt der Weltmeisterschaft wollen die Frauen am 24. September am Austragungsort in Hannover ankommen. Dort wollen 800 Teilnehmer aus mehr als 35 Nationen im Tischtennis gegeneinander antreten.

Runter vom Sofa und ran an den Tisch

Eine Frau mit einem pinken Tshirt lächelt in die Kamera. Im Hintegrund spielen zwei Frauen Tischtennis.
"Es ist einfach dieser schnelle Sport, die Jagd nach dem Ball, der Spaß, man ist sofort im Moment und hat keine Gelegenheit, über die Krankheit nachzudenken. Die Beschwerden sind weg." Anke Leidenberger

Tischtennis hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Symptome von Parkinson. Kleinere Pilotstudien zeigen, dass die schnellen Ballwechsel Symptome von Parkinson wie Handzittern und Steifheit positiv beeinflussen können. Anke Leidenberger von den "PingPongPowerfrauen" sagt, für sie sei der Sport neben der Linderung ihrer Steifheit auch ein Weg raus aus der sozialen Isolation und rein ins Leben gewesen. Leidenberger sagt, dass viele Erkrankte sich nicht trauen würden, an die Öffentlichkeit zu gehen. Für diese Menschen wollen die Powerfrauen ein Zeichen setzen.

Prominente Unterstüztung

Ein Mann mit grauem, lichten Haar blickt in die Kamera. Im Hintegrund spielen Frauen Tischtennis.

Markus Maria Profitlich, der ehemalige Comedian, ist seit 2017 an Parkinson erkrankt.

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Am Schadowplatz bekommen die Frauen prominenten Besuch in Form von Markus Maria Profitlich. Der ehemalige Comedian und Schauspieler (bekannt aus der Comedyshow "MenschMarkus") ist selbst seit 2017 an Parkinson erkrankt. Profitlich geht mit seiner Parkinson-Erkrankung offen um. Bewegung sei wichtig, sagt er, denn die Krankheit wolle einen klein und steif werden lassen.

Unsere Quellen:

  • Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
  • PingPongParkinson Deutschland e.V.

Sendung: WDR.de, PingPong Parkinson auf dem Düsseldorfer Schadowplatz, 14.09.2026, 13:30 Uhr

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