Einschränkungen auf der Kanalbrücke zwischen Bottrop und Essen

WDR 01:05 Min. Verfügbar bis 10.07.2028

Sicherheitsbedenken Verkehr auf Rhein-Herne-Kanalbrücke beschränkt

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Autofahrer müssen sich wohl auf Stau und Einschränkungen einstellen: Aus Sicherheitsgründen sind die Fahrstreifen auf der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in beiden Fahrtrichtungen neu angeordnet.

Von Tabea Langert

Die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal weist Mängel an der Statik auf. Um die Belastung auf der Brücke zu verringern, läuft der Verkehr jetzt mittig über die beiden Brückenteile. Die Brücke verbindet entlang der L631 die Borbecker Straße mit der Bottroper Straße. Von der neuen Regelung sind vor allem Lkw und Busse betroffen. Sie könnte sich aber auch auf den restlichen Verkehr auswirken.

Kanalbrücke soll entlastet werden

Lkw-Fahrer müssen einen Abstand von 50 Metern einhalten und dürfen nicht überholen. Trotz der Einschränkungen hat die Brücke aber weiterhin vier Fahrstreifen. Der östliche Rad- und Fußweg ist nicht von der neuen Regelung betroffen.

Eine Brücke über den Rhein-Herne-Kanal mit mehreren Autos, die im Stau stehen

Die separate Busspur auf der Kanalbrücke fällt weg

Allerdings schließt die Straßenbauverwaltung Straßen.NRW weitere Einschränkungen nicht aus, wenn sich die Verkehrsteilnehmer nicht an die neuen Regeln halten. Sie plant einen Neubau der Brücke erst für 2045. Auf Nachfrage des WDR, wie lange die Einschränkungen dauern, hat Straßen.NRW bisher noch keine Auskunft gegeben.

Stadtverwaltung Bottrop sieht weitere Belastung für den Verkehr

Die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal ist Teil der Umleitungsstrecke der A42 zwischen den Anschlussstellen Bottrop-Süd und Essen-Nord. Lkw dürfen die dortige Brücke wegen Schäden bereits seit zwei Jahren nicht mehr befahren, wenn sie mehr als 3,5 Tonnen wiegen.

Die Stadtverwaltung in Bottrop befürchtet durch die neuen Einschränkungen weitere Belastungen für den Verkehr. Der technische Beigeordnete der Stadt, Klaus Müller, hofft, dass die Regelungen zum Überholverbot und zum Abstandsgebot eingehalten werden, um die Situation nicht noch weiter zuzuspitzen.

Für uns ist es ganz wichtig, dass es bei dieser Maßnahme bleibt und nicht noch eine weitere Verschärfung notwendig wird. Klaus Müller, Technischer Beigeordneter der Stadt Bottrop

Unsere Quellen:

  • Straßen.NRW
  • Stadt Bottrop
  • Gespräch mit Klaus Müller, Stadt Bottrop

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Ruhr, 10.07.2026, 18:09 Uhr

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