Der Discounter Kodi schließt weitere Filialen - alle davon in NRW. Wie das Unternehmen mitteilt, werden 19 der 144 Geschäfte in Deutschland aufgegeben. Für 56 ist die Zukunft demnach offen, die Verhandlungen über eine Fortführung laufen noch. 69 Filialen sollen dagegen in jedem Fall erhalten bleiben.
Diese Kodi-Filialen müssen schließen:
- Ahaus
- Alpen
- Bochum-Drehscheibe
- Duisburg-Rumeln
- Düsseldorf-Oberbilk
- Emmerich
- Essen-Kupferdreh
- Essen-Steele
- Gelsenkirchen-Buer
- Jülich
- Kleve Herzogstraße
- Königswinter
- Mönchengladbach-Wickrath
- Selfkant-Tüddern
- Siegburg
- Solingen Kirchstraße
- Wuppertal-Vohwinkel
- Wuppertal-Barmen II
- Zülpich
Für die betroffenen Filialen gibt es nach Unternehmensangaben keine wirtschaftlich tragfähige Perspektive. Der Räumungsverkauf soll jetzt beginnen. Den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müsse nach der für Anfang Oktober erwarteten Eröffnung des Insolvenzverfahrens gekündigt werden, heißt es.
Kodi hat 1.200 Beschäftigte
Bis wann die Geschäfte schließen und wie viele Beschäftigte betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt. Kodi hat nach eigenen Angaben knapp 1.200 Beschäftigte. In einer Filiale arbeiten im Schnitt sechs Menschen. Fast alle der 144 Filialen befinden sich in NRW. Der operative Hauptsitz ist in Oberhausen.
Kodi hatte im Juli Insolvenz angemeldet
Die Discounterkette wurde Anfang der 1980er Jahre gegründet. In den Läden gibt es vor allem Haushaltswaren und Drogerieartikel - vom Abfalleimer bis zur Zahnbürste. Im Juli hatte die Kodi Handels GmbH zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren Insolvenz angemeldet.
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR.de, Kodi schließt 19 Filialen in NRW, 09.09.2026, 13:38 Uhr