Bergungs-Team sicher zurückgekehrt
Bildquelle: WDR/Finn TönjesWDR. 30 Sek.. Verfügbar bis 04.07.2028.
Das 48-köpfige Team des THW ist am Samstag in Köln-Porz angekommen. Am frühen Freitagmorgen sind die Helferinnen und Helfer im niedersächsischen Wunstorf gelandet und dann mit dem Bus weitergefahren. Es war eine intensive Zeit für das Bergungs-Team, das vor Ort nach Überlebenden gesucht hat.
Sie seien vor Ort mit viel Tod konfrontiert worden, berichtet Peter Benz. Der 62-Jährige ist der Teamleiter beim Einsatz des THW in Venezuela gewesen. Dennoch bewertet er den Einsatz als erfolgreich. Denn die Nachricht, dass eine vermisste Person nicht mehr lebend gefunden worden konnte, gibt den Angehörigen Gewissheit. "Und damit kann die Trauerarbeit beginnen", erklärt Benz.
"Wir haben mit unserer Arbeit ein großes Zeichen der Solidarität gesetzt!" Peter Benz, Technisches Hilfswerk
Peter Benz mit der Auszeichnung als "Held Venezuelas".
Bildquelle: WDR/Finn TönjesAls Dank für ihren Einsatz haben die Helferinnen und Helfer eine Urkunde und eine Medaille erhalten, die sie zu "Helden Venezuelas" erklärt.
Völlige Verwüstung vor Ort
Bei dem Team handelt es sich um die Auslandseinheit des THW mit dem Namen SEEBA, kurz für Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland. Neben ihnen waren vier Suchhunde in das Katastrophengebiet gereist, ausgerüstet mit 15 Tonnen Einsatztechnik.
Zwei Erdbeben hatten das südamerikanische Land Ende Juni stark verwüstet. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf über 2.500 Menschen angestiegen, Tausende werden noch vermisst, hunderte Gebäude sind zerstört oder beschädigt.
Unsere Quellen:
- Technisches Hilfswerk
- WDR-Gespräch mit Peter Benz, Teamleiter Technisches Hilfswerk
Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 04.07.2026, 16:00 Uhr
