Feuerwehrautos vor einem Seniorenheim

In Dormagen machte die Hitze den Bewohnern eines Seniorenheims zu schaffen.

Nach Hitzewelle Stadt Dormagen bietet Altenheimen Hilfe bei Hitze-Konzepten an

Stand:

Allein aus zwei Altenheimen in Dormagen und Krefeld mussten während der Hitzewelle 24 Menschen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Stadt Dormagen empfiehlt Altenheimen, Hitze-Pläne bereit zu halten und bietet Hilfe an.

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Cindy Glasmacher

Die Konzepte sollten für kommende Hitzewellen überarbeitet werden, sagte am Montag Fritz Bezold, der Leiter des Hitze-Krisenstabs in Dormagen. Die Stadt könne die Heime dabei beraten.

Ein Mann in Sakko und weißem Hemd, der vor einem Rathaus steht.

Fritz Bezold leitet den Hitze-Krisenstab der Stadt Dormagen.

Wegen der Hitze in den vergangenen Tagen gab es in zwei Altenheimen in Krefeld und Dormagen enorme Probleme. Insgesamt 24 ältere Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Deutlich mehr als 35 Grad

In Krefeld hatten Mitarbeiter eines Seniorenheims am Freitag mehrmals den Notruf gewählt, weil zahlreiche Bewohner unter den Temperaturen im Dachgeschoss des Gebäudes litten.

Letztendlich wurden die Bewohner der Einrichtung alle vor Ort untersucht. Laut Feuerwehr waren in manchen Räumen mehr als 35 Grad gemessen worden. Von 43 Bewohnern aus dem Obergeschoss mussten fünf ins Krankenhaus.

Die anderen Senioren konnten im Heim bleiben. Viele von ihnen seien vorübergehend in kühleren Apartments in den unteren Etagen untergebracht worden, teilte eine Kursana-Sprecherin mit. Andere Zimmer wurden mit Kühlgeräten ausgestattet.

19 Menschen aus Dormagener Heim in Krankenhaus

Im Heim in Dormagen herrschten in einigen Räumen ähnliche Temperaturen, als die Feuerwehr am Samstag eintraf.

19 Bewohner wurden im Krankenhaus behandelt. Dutzende Seniorinnen und Senioren mussten in kühleren Gebäuden untergebracht werden. Um das Gebäude abzukühlen, kam unter anderem eine mobile Klimaanlage der Feuerwehr Dormagen zum Einsatz.

Hitze für pflegebedürftige Menschen lebensbedrohlich

In der Nacht auf Samstag war eine Person in dem Seniorenheim gestorben. Nach Angaben des Krisenstabs, den die Stadt Dormagen einrichtet hatte, sei es naheliegend, dass es einen Zusammenhang mit den hohen Temperaturen geben könnte.

Unsere Quellen:

  • WDR-Gespräch mit Fritz Bezold, Leiter Hitze-Krisenstab der Stadt Dormagen
  • WDR-Gespräch mit der Feuerwehr Krefeld
  • Kursana-Einrichtung

Nach Hitze-Problemen: Dormagen bietet Altenheimen Hilfe an

WDR 29.06.2026 00:53 Min. Verfügbar bis 28.06.2028

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Sendung: WDR.de, Nach Hitze-Problemen: Dormagen bietet Altenheimen Hilfe an, 29.06.2026, 17:07 Uhr

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