Die Biogasanlage im Hintergrund, am rechten Bildrand ein Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nieheim

Nach Fischsterben in Emmer Biogasanlage in Nieheim darf wieder laufen

Stand:

Mitte April waren aus der Biogasanlage in Nieheim große Mengen Gärflüssigkeit in die nahegelegene Emmer gelangt und hatten für ein Fischsterben gesorgt. Jetzt darf die Anlage wieder in Betrieb gehen.  

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Silke Tornede

Die Bezirksregierung Detmold hat grünes Licht gegeben und den Betrieb genehmigt. In den vergangenen Wochen habe man sich intensiv mit dem Betreiber und Gutachtern ausgetauscht, erklärte die Behörde in einer Pressemitteilung.

Umfassende Gutachten vorgelegt

Der Betreiber der Biogasanlage hat das Leck, aus dem die umweltschädliche Flüssigkeit im April in die Emmer gelaufen war, mittlerweile beseitigt und nachgewiesen, dass die Anlage dicht ist. Nach Angaben der Bezirksregierung hat er umfassende Gutachten zur Sicherheit im Anlagenbetrieb und zum Umweltschutz vorgelegt. Nach der Prüfung hat die Bezirksregierung den Betrieb der Biogasanlage nun genehmigt.

Tote Fische in der Emmer

Nach dem Austritt der Gärflüssigkeit waren im April in der nahe gelegenen Emmer zahlreiche Fische gestorben. Die Bezirksregierung Detmold hatte Strafanzeige gegen den Betreiber erstattet. Zu dem Stand äußerten sich heute weder die Bezirksregierung noch die Staatsanwaltschaft Dortmund, die mit der Zentralstelle für Verfolgung von Umweltkriminalität in NRW zuständig ist.

Biogasanlage in Nieheim darf wieder laufen

WDR 14.07.2026 00:39 Min. Verfügbar bis 13.07.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Bezirksregierung Detmold
  • Staatsanwaltschaft Dortmund

Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 14.07.2026, 17:30 Uhr

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