Öl auf einer Weide

Noch immer sickert Öl aus dem Erdreich

Bildquelle: wdr

Experten schlagen Alarm Öl erreicht Grundwasser

Stand:

Nach dem massiven Öl-Austritt in Gronau-Epe werden die Auswirkungen immer schlimmer. Jetzt wurden Ölspuren im Grundwasser nachgewiesen. Experten rechnen zwar nicht mit einer unmittelbaren Gesundheitsgefährdung für die Bewohner, schlagen aber trotzdem Alarm. (Beitrag vom 25.04.2014)

Die neue Entwicklung sei besorgniserregend, trotz der niedrigen Werte, sagte Gutachter Hans-Peter Jackelen dem WDR. Er untersucht als Sachverständiger vor Ort die genauen Umstände der Ölfunde. Werde jetzt nichts unternommen, könne sich das Öl weiter ausbreiten, und zwar über den Abstrom des Grundwassers. Sperren und Schlitzwände sollen das verhindern. Noch keine Gefahr für das Trinkwasser

Noch keine Gefahr für das Trinkwasser

Naturschützer sind alarmiert

Naturschützer beobachten mit Sorge die aktuelle Entwicklung in Gronau-Epe. Naturschützer Henry Tünte, Sprecher des BUND im Kreis Borken, sagt, schon jetzt würden die Vögel massiv in ihrer Brutzeit gestört. Und wenn die tatsächliche Ausdehnung des Ölfeldes viel größer sei als bislang angenommen, werde das Auswirkungen auf das ganze Ökosystem vor Ort haben, befürchtet der Geo-Ökologe. In größerer Tiefe vermutet er noch sehr viel mehr Öl. Bislang sind 50.000 Liter des Wasser-Öl-Gemischs abgeschöpft worden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

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