"Leider müssen wir den Fährbetrieb erneut vorübergehend einstellen", teilt der Betreiber der Rheinfähre Walsum auf seiner Facebook-Seite mit. Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers sei ein sicherer Fährbetrieb derzeit nicht möglich, heißt es weiter.
Für Auto- und Radfahrer bedeutet das ab heute vorerst wieder lange Umwege. Rund 200 Autos transportiert Betreiber Dirk Nowakowski jeden Tag zwischen den Anlegern in Duisburg-Walsum und Orsoy über den Rhein. Dazu kommen - je nach Wetter - hunderte Radfahrer. Die müssen jetzt lange Umwege über die nächstgelegenen Brücken in Kauf nehmen. Je nach Reiseroute können das die Weseler Rheinbrücke sein oder die A42-Brücke im Duisburger Norden.
Fährbetreiber Dirk Nowakowski
Bildquelle: WDR/Jörg ConradiZwangspause schon im August
Für Dirk Nowakowski als Betreiber der Walsumer Rheinfähre bedeutet die Zwangspause erneut: Fehlende Einnahmen. Gerade das kommende Wochenende mit schönem Radfahr-Wetter hätte noch einmal Geld in seine Kasse spülen können. Daraus wird nun nichts.
"Wirtschaftlich ist das eine Katastrophe. Das tut richtig weh." Fährbetreiber Dirk Nowakowski
Schon im August hatte er den Betrieb wegen des Niedrigwassers für eine Woche stoppen müssen.
Wann Nowakowski seine Fähre diesmal wieder starten kann, ist derzeit noch unklar: "Sobald wir wieder fahren können, geben wir euch natürlich pünktlich Bescheid", heißt es im Info-Posting bei Facebook.
Zumindest bis Anfang kommender Woche ist damit nicht zu rechnen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sagt in ihren Prognosen für den Pegel Duisburg-Ruhrort bis Sonntag sinkende Wasserstände bis 1,26 Meter voraus. Am Donnerstag, 24. September, soll der Pegel laut Vorherhersage schon auf 1,34 Meter sinken.
Unsere Quellen:
- Info des Fährbetreibers bei Facebook
- Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Sendung: WDR.de, Walsumer Rheinfähre stellt erneut Betrieb ein, 24.09.2026, 5:00 Uhr