Verkohlte Wüste nach verheerendem Feuer in Sundern

Bildquelle: WDR/ Matthias Heise

WDR 04:11 Min. Verfügbar bis 13.08.2028

Waldbrand im Sauerland Verkohlte Wüste nach verheerendem Feuer in Sundern

Stand:

Seit Mittwochnachmittag brennt es in Sundern. Das Feuer sei erst einmal unter Kontrolle. Entwarnung gibt es aber noch nicht.

Es war der bislang größte Waldbrand in NRW in diesem Jahr. Zwischen Arnsberg und Sundern ist das Feuer unter Kontrolle - seit Mittwochnachmittag loderten dort die Flammen. Die Feuerwehr ist noch immer im Großeinsatz - Mittwoch sogar mit einem Löschhubschrauber.

Auf einer Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern wütete das Feuer, das sind etwa zwölf Fußballfelder. Zunächst war nach einem Drohneneinsatz von 300.000 Quadratmetern die Rede. Die Feuerwehr hat die Angabe später korrigiert.

Kampf gegen die Flammen

Das verheerende Feuer in Sundern in Bildern.

Dunkler Rauch zieht über einem Wald auf.

Am Mittwochnachmittag steht eine Rauchsäule über dem Ochenberg zwischen Arnsberg und Sundern.

Feuerwehr auf dem Sammelplatz

Einsatzkräfte aus dem Hochsauerlandkreis sind mit Unterstützung von Feuerwehrleuten aus dem Märkischen Kreis und dem Kreis Olpe im Einsatz.

Waldbrand bei Sundern

Auf einer Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern wüten die Flammen. Das sind etwa zwölf Fußballfelder. Zunächst war nach einem Drohneneinsatz von 300.000 Quadratmetern die Rede. Die Feuerwehr hat die Angabe später korrigiert.

Waldbrand bei Sundern

Der Waldbrand lodert in einer Steillage und ist für die Feuerwehrleute extrem schwer zugänglich. Unterstützt von Waldarbeitern, die mit einer großen Maschine eine Schneise entlang der brennenden Fläche gezogen haben, kämpft die Feuerwehr gegen den Waldbrand.

Löschhubschrauber kämpft gegen Waldbrand

Die Feuerwehr ist die ganze Nacht durch im Großeinsatz - auch mit einem Löschhubschrauber.

Ein Feuerwehrmann steht bei Sonnenuntergang im Rauch

Der brennende Wald befindet sich oberhalb des Sunderner Stadtteils Stemel in Richtung Arnsberg.

Feuerwehr bespricht Einsatz bei Waldbrand in Sundern

Nach dem nächtlichen Einsatz hunderter Feuerwehrleute die gute Nachricht am Morgen: Das Feuer sei unter Kontrolle. Einige Teile konnten zudem gelöscht werden, so ein Feuerwehr-Sprecher vor Ort.

Nach dem Brand in Sundern sind große Teile des Waldes verkohlt

Trotzdem gibt es keine Entwarnung. "Aktuell haben wir noch Glutnester, die wir löschen müssen", so ein Feuerwehrsprecher.

Nach dem Waldbrand in Sundern sind 80.000 Quadratmeter verkohlt

Was übrig bleibt ist eine verkohlte Wüste.

Am Mittwochnachmittag steht eine Rauchsäule über dem Ochenberg zwischen Arnsberg und Sundern.

Einsatzkräfte aus dem Hochsauerlandkreis sind mit Unterstützung von Feuerwehrleuten aus dem Märkischen Kreis und dem Kreis Olpe im Einsatz.

Auf einer Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern wüten die Flammen. Das sind etwa zwölf Fußballfelder. Zunächst war nach einem Drohneneinsatz von 300.000 Quadratmetern die Rede. Die Feuerwehr hat die Angabe später korrigiert.

Der Waldbrand lodert in einer Steillage und ist für die Feuerwehrleute extrem schwer zugänglich. Unterstützt von Waldarbeitern, die mit einer großen Maschine eine Schneise entlang der brennenden Fläche gezogen haben, kämpft die Feuerwehr gegen den Waldbrand.

Die Feuerwehr ist die ganze Nacht durch im Großeinsatz - auch mit einem Löschhubschrauber.

Der brennende Wald befindet sich oberhalb des Sunderner Stadtteils Stemel in Richtung Arnsberg.

Nach dem nächtlichen Einsatz hunderter Feuerwehrleute die gute Nachricht am Morgen: Das Feuer sei unter Kontrolle. Einige Teile konnten zudem gelöscht werden, so ein Feuerwehr-Sprecher vor Ort.

Trotzdem gibt es keine Entwarnung. "Aktuell haben wir noch Glutnester, die wir löschen müssen", so ein Feuerwehrsprecher.

Was übrig bleibt ist eine verkohlte Wüste.

Waldbrand bei Sundern unter Kontrolle - Glutnester weiter gefährlich

Nach dem nächtlichen Einsatz hunderter Feuerwehrleute die gute Nachricht am Morgen: Das Feuer sei unter Kontrolle. Einige Teile konnten zudem gelöscht werden, so ein Feuerwehr-Sprecher vor Ort. Trotzdem gibt es keine Entwarnung. "Aktuell haben wir noch Glutnester, die wir löschen müssen", so ein Feuerwehrsprecher.

"Wenn der Wind uns da reinfegt, bekommt das Ganze aber wieder eine neue Dynamik." Michael Salmen, Pressesprecher Feuerwehr Sundern

Eventuell kommt noch einmal ein Löschhubschrauber zum Einsatz. Das Wasser bezieht der Löschhubschrauber aus der nahegelegenen Sorpetalsperre. Außerdem wurde eine mehrere Kilometer lange Leitung vom See an den Waldbrand gelegt.

Schwieriger Löscheinsatz in Steillage

Der Waldbrand loderte in einer Steillage und war für die Feuerwehrleute extrem schwer zugänglich. Unterstützt von Waldarbeitern, die mit einer großen Maschine eine Schneise entlang der brennenden Fläche gezogen haben, kämpft die Feuerwehr gegen den Waldbrand.

Reporterin Claudia Roelvinck berichtet aus Sundern zum Waldbrand

Bildquelle: WDR/ Claudia Roelvinck

Aktuelle Stunde 12.08.2026 28:10 Min. UT Verfügbar bis 12.08.2028 WDR Von Claudia Roelvinck

Durch die Schneise soll verhindert werden, dass die Flammen von einer Neuanpflanzung auf einen alten Waldbestand mit hohen Nadelbäumen übergreifen. Dass die Lage am Morgen unter Kontrolle scheint, ist wichtig, so ein Feuerwehrsprecher: "Bevor die Hitze am Tag die Ausbreitungsgefahr wieder erhöht."

Seit Mittwochnachmittag waren mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz - größtenteils aus dem Hochsauerlandkreis, aber auch aus dem Märkischen Kreis und aus dem Kreis Olpe ist Unterstützung angerückt.

120 Feuerwehrleute in der Nacht im Einsatz

Der Einsatz hat die Einsatzkräfte auch die Nacht über auf den Beinen gehalten.

"Wir haben über Nacht massive Löschangriffe gefahren." Kevin Vogt, Feuerwehr Sundern

"Das hat scheinbar gut Wirkung gezeigt", erläutert Kevin Vogt von der Feuerwehr Sundern am Donnerstagmorgen den nächtlichen Einsatz und bleibt zuversichtlich. Ein Ende sei aber weiterhin nicht absehbar, heißt es von der Feuerwehr Sundern.

Für die Einsatzkräfte haben DRK und THW mittlerweile eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Sie liegt rund einen Kilometer von dem Brand entfernt. Dort können die Feuerwehrleute verschnaufen, sich kurz ausruhen und auch verpflegen.

Der brennende Wald befindet sich oberhalb des Sunderner Stadtteils Stemel in Richtung Arnsberg. Die Stemeler Straße zwischen Sundern und Hüsten war zunächst gesperrt, ist aber mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben.

Wie es zu dem Brand mitten in dem abgelegenen Gebiet kommen konnte, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die im Bereich Sundern Stemel/ Altenbergsiepen/ In der Flamke verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Aktivitäten beobachtet haben, sollen sich bei der Polizei melden.

Verkohlte Wüste nach verheerendem Feuer in Sundern

WDR 13.08.2026 00:46 Min. Verfügbar bis 12.08.2028

Download

Unsere Quellen:

  • Beobachtungen von WDR-Reportern vor Ort
  • Feuerwehr Sundern

Sendung: WDR Fernsehen, WDR Aktuell, 13.08.2026, 12:45 Uhr

Weitere Beiträge aus dem Hochsauerlandkreis

1 / 2