Wenn ein Gewitter aufzieht, müssen Menschen raus aus dem Wasser. So ein Blitz ist ja ein riesiger Stromfunken und kann echt gefährlich sein.
Wir Menschen sind größer als ein Fisch. Wir ragen mit unserem Kopf aus dem Wasser heraus – so können wir zu einer Art Stromkabel werden, für die Elektrizität des Blitzes. Wir als Menschen bieten dem Blitz einen sehr attraktiven Weg, durch uns hindurch ins Wasser zu fließen.
Hinzu kommt: So ein Blitz verteilt sich auch im Wasser. Nicht nur der Strom, sondern auch durch eine Druckwelle. Auch die kann gefährlich sein. Experten haben der Maus erklärt: Besonders gefährlich ist es direkt an dem Ort, wo der Blitz einschlägt, aber auch im Umkreis von etwa 50 bis 100 Metern.
Das heißt: Auch Fische können von einem Blitz getroffen werden und dadurch sterben - sei es durch den Strom oder die Druckwelle. Man hat aber beobachtet, dass Fische bei Gewitter in tiefere Wasserschichten flüchten, dort ist die Gefahr geringer.
Zudem sind viele ziemlich klein. Das ist im Falle eines Blitzschlages ein Vorteil: Je kleiner ein Tier ist, desto weniger Schaden richtet der Blitz an, weil er in einem kleinen Körper nicht so große Spannungen aufbauen kann.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 07.07.2026, 07.40 Uhr