Die Maus hat sich bei Vogelexperten schlau gemacht und spannende Sachen erfahren.
Der Naturschutzbund Nabu schätzt, dass sich allein in Deutschland etwa 100 Millionen Vögel auf die Reise Richtung Süden machen: Manche in den Mittelmeerraum, also nach Spanien oder Griechenland, andere sogar noch weiter - zum Beispiel nach Afrika.
Hinzu kommen jene, die Deutschland nur überfliegen oder hier kurz Rast machen, "auftanken", und dann in den Süden weiterfliegen. Aber es gibt auch Vögel aus dem Norden, für die Deutschland das Winterquartier ist. Nonnengänse beispielsweise haben ihre Brutquartiere in der Arktis und überwintern in Mitteleuropa.
Den Weltrekord im Langstreckenflug hält übrigens - nach Informationen des Nabu - eine Pfuhlschnepfe, die im Herbst 2020 von Alaska nach Neuseeland flog - insgesamt über 12.000 km in rund elf Tagen.
Warum fliegen sie in den Süden? Nicht weil es den Vögeln bei uns zu kalt wird, sondern weil sie im Winter nicht mehr genug Nahrung finden. Weil es dann zu wenige Insekten gibt und sich andere Kleintiere in den Winterschlaf zurückziehen.
Und warum bleiben die Vögel nicht einfach dort, wo es immer schön warm ist?
Experten sagen: Weil sie im Sommer mehr Nahrung bei uns finden. Und sie dann nicht mit den Vögeln vor Ort um Nahrung konkurrieren müssen.
Hinzu kommt: Die meisten Vögel haben sich auf einen Lebensraum spezialisiert und bringen dort ihren Nachwuchs zur Welt.
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