Haie-Goalie Janne Juvonen (l.) und Veli-Matti Vittasmäki gegen Ross Mauermann von den Grizzlys Wolfsburg.
Bildquelle: IMAGO / Maximilian KochDer KEC unterlag am ersten Spieltag den Grizzlys Wolfsburg überraschend deutlich mit 4:8 (2:2, 1:1, 1:5). Nach vier Siegen in der Champions Hockey League war es für die Haie die erste Pleite unter dem neuen Trainer Thomas Berglund.
Dabei bewiesen die Kölner zunächst Comeback-Qualtäten. Den frühen Rückstand durch Robert Lynch in der vierten Minute glich Kevin Niedenz nur eine Minute später wieder aus. Nachdem William Graber die Gäste wieder in Führung brachte (8.), sorgte Valtteri Kemiläinen noch vor Ende des ersten Drittels wieder für ausgeglichene Verhältnisse (18.).
Kurz nach Beginn des zwieten Drittels brachte Niedenz den KEC mit seinem zweiten Treffer dann sogar in Führung (22.), Tyler Gaudet (29.) glich aber prompt wieder aus.
Also ging es ausgeglichen in das letzte Drittel, wo dann aber nur noch wenig ausgeglichen war. Innerhalb von nur drei Minuten stellten die Grizzlys Wolfsburg von 3:3 auf 3:6. Robert Lynch (44.), Tyler Morley (44.) und Luis Schinko (46.) überrannten die Haie förmlich zu Beginn des Schlussabschnitts.
Zwar sorgte Marcel Noebels zwei Minuten später mit dem Treffer zum 4:6 noch einmal kurz für Kölner Hoffnung (48.), Spencer Machacek machte aber wiederum nur eine Minute später mit dem Tor zum 4:7 jegliche Hoffnung zunichte (49.). Den Schlusspunkt zum 4:8 setzte Wolfsburgs Keaton Thompson zwei Minuten vor Schluss mit seinem Treffer ins leere Tor (58.)
Krefeld Pinguine unterliegen Bremerhaven bei DEL-Rückkehr
Die Krefeld Pinguine haben unterdessen ihr erstes DEL-Spiel nach vier Jahren Zweitklassigkeit ebenfalls verloren - ausgerechnet gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Gegen den langjährigen Club von Coach Popiesch unterlag der Meister von 2003 im ersten DEL-Match seit knapp 4,5 Jahren mit 1:3 (0:0, 1:3, 0:0).
"Es gab reichlich Emotionen", sagte der 61 Jahre alte Popiesch kurz vor dem Spiel bei MagentaSport. "Mit dem ersten Bully wird das aber in Normalität übergehen." Von 2016 bis 2024 war Popiesch sehr erfolgreich Trainer in Bremerhaven, mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft zum Abschluss als Höhepunkt. "Daher ist das Spiel schon speziell für mich."
Ein Drittel konnte der Aufsteiger gut mithalten, dann schlugen die Gäste eiskalt zu. Christian Wejse (22. Minute) und Miha Verlic nur 31 Sekunden später trafen für Bremerhaven zur 2:0-Führung. Doch Krefeld konnte zurückschlagen: Max Newton (26.) sorgte mit dem 1:2 für den ersten DEL-Treffer seit dem 3. April 2022. Akito Hirose (36.) stellte noch im zweiten Durchgang den Zwei-Tore-Vorsprung der Bremerhavener wieder her.
Iserlohner Aufholjagd kommt zu spät
Eine Auftaktniederlage musste auch die Iserlohn Roosters hinnehmen - obwohl es gegen den ERC Ingolstadt am Ende knapper war als zunächst gedacht. Denn Ingolstadt führte nach dem Ende des zweiten Drittels durch Treffer von Emil Kvernmo Wasenden (2.), Riley Sheen (23.; 28.) und Austen Keating (38.) bereits mit 4:0.
Iserlohn kam im Schlussdrittel aber noch einmal zurück. Tyler Boland (51.) traf im Powerplay zum 1:4, Justin Scott (55.) und Colin Ugeblike (59.) sorgten für den Anschluss. Mehr gelang den Roosters aber nicht mehr.
Unsere Quellen:
- Website der DEL
- Sportschau
- Magenta Sport
Sendung: "Auftaktpleiten für Haie, Pinguine und Roosters", WDR.de, 18.09.2026, 22:21 Uhr