Die Hellweg-Geschäftsführung hat konkrete Ergebnisse aus dem Verkaufsprozess bekannt gegeben.
Bildquelle: Fabian Strauch/dpaNiemand wollte die gesamte Hellweg-Kette übernehmen. Aber für einzelne Baumärkte haben sich Käufer gefunden. Die werden auch die Mitarbeiter übernehmen.
18 der insgesamt 68 Hellweg-Baumärkte in Deutschland könnten gerettet werden. "Unser vorrangiges Ziel war und ist es, möglichst viele Standorte und damit möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten", sagte Gerrit Hölzle, Co-Sanierungsgeschäftsführer des Konzerns.
Hellweg: Käufer für Dortmund, Münster, Iserlohn und Steinfurt
Teilweise stehen die Vertragsunterschriften "noch unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung." Verhandlungen über den Verkauf weiterer Filialen laufen noch. Für diese Märkte in NRW wurden Abnehmer gefunden:
Gehälter bei Hellweg bis November gesichert
Weil noch unklar ist, welche der verbleibenden 50 Hellweg-Baumärkte weitere Käufer gefunden werden, habe man den dortigen Mitarbeitern vorsorglich kündigen müssen, sagt Sanierungsgeschäftsführer Karl-Friedrich Curtze. Für die kommenden Monate sei die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs gesichert. Die Gehälter der knapp 3.000 Mitarbeiter sind bis einschließlich November gesichert.
Die Hellweg-Baumärkte wurden 1971 gegründet und hatten im Juni 2026 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Essen gestellt. Dafür gab es nach Unternehmensangaben mehrere Gründe: Lieferengpässe, geopolitische Unsicherheiten, eine Konsumzurückhaltung, steigende Mieten und inflationsbedingte Kostensteigerungen.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Feldmann KB
Sendung: WDR 2, WDR 2 für das Ruhrgebiet, 28.08.2026, 16:30 Uhr