490 v. Chr. rennt ein Läufer nach dem Sieg von Marathon nach Athen und stirbt. Aus der Legende entsteht ein Mythos von Freiheit - und ein weltberühmter Lauf.
In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach, wer als erste und einzige belastbare schriftliche Quelle zur Schlacht bei Marathon gilt, wie gut Griechen und Perser eigentlich vernetzt sind und warum es trotzdem zum Angriff der Perser gegen die Griechen kommt.
Im September 490 v. Chr. brennt die Sonne glutheiß auf die fast baumlose Ebene von Marathon, rund 40 km nordöstlich von Athen. Vor der Küste aus Sand und Sümpfen landen Hunderte persische Schiffe. Beladen mit Pferden, Reitern und Bogenschützen.
10.000 Athener, unterstützt von 1.000 Plataiern, stellen sich zur Schlacht auf. An der Küste warten die zahlenmäßig weit überlegenen Perser. Zwischen ihnen die Ebene von Marathon. Unter dem Pfeilhagel der Perser stürmen die Athener plötzlich in voller Rüstung auf die Gegner zu. Als die Perser die im Laufschritt auf sie Zustürmenden sehen, halten sie die Athener für wahnsinnig und selbstmörderisch.
Die Athener treiben die Perser zurück auf ihre Schiffe, mit denen sie flüchten und direkt auf Athen zusteuern. Die Athener aber eilen ebenfalls dorthin zurück. Und es gelingt ihnen, vor den Barbaren anzukommen. Als die Perser das sehen, wenden sie die Schiffe und kehren zurück nach Asien.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
Prof. Dr. Angela Ganter, Althistorikerin, Universität Regensburg
Prof. Dr. Raimund Schulz, Althistoriker, Universität Bielefeld
Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Marfa Heimbach
Redaktion: Sefa Inci Suvak
Technik: Sascha Schiemann
In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:- was die antike Schlacht mit dem beliebten Marathonlauf zu tun hat,
- wie gut Griechen und Perser eigentlich verbunden sind,
- warum es trotzdem zum Angriff der Perser gegen die Griechen kommt,
- wieso die Schlacht bei Marathon lange Zeit als Kampf für die Freiheit des Abendlandes gesehen wird.
Im September 490 vor Christus brennt die Sonne glutheiß auf die fast baumlose Ebene von Marathon, rund 40 Kilometer nordöstlich von Athen. Vor der Küste aus Sand und Sümpfen landen Hunderte persische Schiffe. Beladen mit Pferden, Reitern und Bogenschützen.
10.000 Athener, unterstützt von 1.000 Plataiern, stellen sich zur Schlacht auf. An der Küste warten die zahlenmäßig weit überlegenen Perser. Zwischen ihnen die Ebene von Marathon. Unter dem Pfeilhagel der Perser stürmen die Athener plötzlich in voller Rüstung auf die Gegner zu.
Die Athener treiben die Perser zurück auf ihre Schiffe, mit denen sie flüchten und direkt auf Athen zusteuern. Die Athener aber eilen ebenfalls dorthin zurück. Und es gelingt ihnen, früher dort anzukommen. Als die Perser dies erkennen, wenden sie ihre Schiffe und kehren zurück nach Asien.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Prof. Dr. Angela Ganter, Althistorikerin, Universität Regensburg
- Prof. Dr. Raimund Schulz, Althistoriker, Universität Bielefeld
- Raimund Schulz: Die Perserkriege, Berlin-Boston 2017
- Angela Ganter: Griechische Geschichte, München 2024
- Wolfgang Will: Die Perserkriege, München 2019
- Karl-Joachim Hölkeskamp: Marathon - vom Monument zum Mythos, in: Gab es das griechische Wunder?, hrsg. von D. Papenfuß, V. M. Strocka, Mainz 2001
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