Nach dem Ersten Weltkrieg ist Deutschland isoliert. Außenminister Stresemann erreicht mit dem Beitritt zum Völkerbund am 10.9.1926 die Rückkehr auf die Bühne Europas.
In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner, welches Ziel der nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Völkerbund hat, wie Gustav Stresemann aus ehemaligen Kriegsgegnern wichtige Verhandlungspartner macht, warum Historiker heute in seiner Politik ein frühes Modell europäischer Zusammenarbeit sehen.
Nach dem Ersten Weltkrieg scheint eine Annäherung zwischen Deutschland und den Siegermächten kaum vorstellbar. Der Versailler Vertrag belastet die Beziehungen, die Ruhrbesetzung verschärft die Spannungen zusätzlich. Trotzdem setzt Gustav Stresemann als deutscher Außenminister auf Verständigung statt Konfrontation.
Sein Engagement hat Erfolg: Im September 1926 wird Deutschland Mitglied im Völkerbund und erhält einen ständigen Sitz im wichtigsten Gremium der Organisation. Acht Jahre nach der Niederlage des deutschen Kaiserreichs ist das Land als Weimarer Republik wieder als gleichberechtigter Partner in der internationalen Politik vertreten.
Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
Andreas Rödder (Historiker Uni Mainz)
Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Martina Meißner
Redaktion: Carolin Rückl und David Rother
Technik: Moritz Raestrup
In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:- welches Ziel der nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Völkerbund hat,
- wie Gustav Stresemann aus ehemaligen Kriegsgegnern wichtige Verhandlungspartner macht,
- weshalb er im eigenen Land von rechts wie von links angegriffen wird,
- wie die Verträge von Locarno Deutschlands Weg zurück in die internationale Politik ebnen,
- warum Historiker heute in Stresemanns Politik ein frühes Modell europäischer Zusammenarbeit sehen.
Nach dem Ersten Weltkrieg scheint eine Annäherung zwischen Deutschland und den Siegermächten kaum vorstellbar. Der Versailler Vertrag belastet die Beziehungen, die Ruhrbesetzung verschärft die Spannungen zusätzlich. Trotzdem setzt Gustav Stresemann als deutscher Außenminister auf Verständigung statt Konfrontation.
Sein Engagement hat Erfolg: Im September 1926 wird Deutschland Mitglied im Völkerbund und erhält einen ständigen Sitz im wichtigsten Gremium der Organisation. Acht Jahre nach der Niederlage des deutschen Kaiserreichs ist das Land als Weimarer Republik wieder als gleichberechtigter Partner in der internationalen Politik vertreten.
Das ist unser wichtigster Interviewpartner:- Andreas Rödder (Historiker Uni Mainz)
Weiterführende Links:Tipp: Parallel zum Start der 5.Staffel von Babylon Berlin in der ARD-Mediathek gibt es auch das
Babylon Berlin Game „Eine Nacht im Moka Efti: Eine Babylon Berlin Story“, kostenlos downloadbar über
Steam (für Desktop)
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