Ab dem 2.9.1666 brennt London vier Tage lang. Die Stadt liegt in Asche, Hunderttausende sind obdachlos - doch in Erinnerung bleiben nicht Chaos und Zerstörung.
In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer wodurch das große Feuer zusätzlich beschleunigt wird, mit welcher Entscheidung König Charles II. eine noch weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und warum der Augenzeuge Samuel Pepys ein Stück Parmesankäse im Garten vergräbt.
In der Nacht zum 2. September 1666 bricht in einer Londoner Bäckerei ein verheerender Brand aus. Drei Tage wütet das Feuer im Herzen der Stadt und legt nicht nur etwa 13.000 Häuser und Gebäude in Schutt und Asche, sondern auch annähernd 90 Kirchen. Fast die gesamte Stadt nördlich der Themse liegt in qualmenden Trümmern.
Mehr als 100.000 Menschen verlieren ihr Zuhause und hausen in selbstgebauten Zelten und Hütten vor den Toren der Stadt. Wie durch ein Wunder kommen bei dem Inferno wohl nur wenige Menschen ums Leben - in vielen Berichten ist von sechs oder neun die Rede.
Für einen kurzen Moment steht nach der Katastrophe das öffentliche Leben in London still - doch kaum sind die letzten Brandnester gelöscht, beginnen die Aufräumarbeiten - in atemberaubender Geschwindigkeit errichten die Londoner ihre Stadt neu, diesmal aus Stein und Ziegeln und nicht mit leicht entflammbarem Holz.
Das ist unsere wichtigste Quelle:
Jacob Field: London, Londoners and the Great Fire of 1666. London 2017
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Herwig Katzer
Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins
In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:- wodurch das große Feuer zusätzlich beschleunigt wird,
- wie Bürgermeister Thomas Bludworth die Lage unterschätzt,
- mit welcher Entscheidung König Charles II. eine noch weitere Ausbreitung des Feuers verhindert,
- warum der Augenzeuge Samuel Pepys ein Stück Parmesankäse im Garten vergräbt.
In der Nacht zum 2. September 1666 bricht in einer Londoner Bäckerei ein verheerender Brand aus. Drei Tage wütet das Feuer im Herzen der Stadt und legt nicht nur etwa 13.000 Häuser und Gebäude in Schutt und Asche, sondern auch annähernd 90 Kirchen. Fast die gesamte Stadt nördlich der Themse liegt in qualmenden Trümmern.
Mehr als 100.000 Menschen verlieren ihr Zuhause und hausen in selbstgebauten Zelten und Hütten vor den Toren der Stadt. Wie durch ein Wunder kommen bei dem Inferno wohl nur wenige Menschen ums Leben - in vielen Berichten ist von sechs oder neun die Rede.
Für einen kurzen Moment steht nach der Katastrophe das öffentliche Leben in London still - doch kaum sind die letzten Brandnester gelöscht, beginnen die Aufräumarbeiten - in atemberaubender Geschwindigkeit errichten die Londoner ihre Stadt neu, diesmal aus Stein und Ziegeln und nicht mit leicht entflammbarem Holz.
Das ist unsere wichtigste Quelle:- Jacob Field: London, Londoners and the Great Fire of 1666. London 2017
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Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins