Dass Diek (geb. 15.9.1871) eingebürgert wird, ist im Kaiserreich eine absolute Ausnahme. Die Staatsbürgerschaft schützt ihn nicht vor Rassismus - nicht einmal in der eigenen Familie.
In diesem Zeitzeichen erzählt Franziska Rempe, wie Mandenga Diek aus Kamerun nach Hamburg kommt, weshalb seine Einbürgerung im Kaiserreich eine Ausnahme bleibt und wie Diek sich für Schwarze Menschen in Deutschland engagiert.
Mandenga Diek reist 1891 aus Kamerun nach Hamburg. Er lernt Deutsch, absolviert eine Schusterlehre und beantragt schließlich die deutsche Staatsbürgerschaft. 1896 wird seinem Antrag stattgegeben. Nach heutigem Forschungsstand ist er damit der erste Schwarze Staatsbürger im Deutschen Kaiserreich.
Diek engagiert sich in Vereinen, engagiert sich politisch für die Rechte Schwarzer und wird Teil einer wachsenden Schwarzen Community. Doch das NS-Regime beendet das bürgerliche Leben von Diek und seiner Familie - und entzieht ihnen schließlich die Staatsbürgerschaft. Bald darauf wird ein Familienfoto zum Schlüssel für das Überleben der Angehörigen.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
Abenaa Adomako (Urenkelin von Mandenga Diek)
Katharina Oguntoye: Schwarze Wurzeln. Afro-deutsche Familiengeschichten von 1884 bis 1950. Leipzig 2020
Auf den Spuren der Familie Diek. Ausstellungskatalog "Geschichten Schwarzer Menschen in Tempelhof-Schöneberg". 2022
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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Franziska Rempe
Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak
In diesem Zeitzeichen erzählt Franziska Rempe:- wie Mandenga Diek aus Kamerun nach Hamburg kommt,
- weshalb seine Einbürgerung im Kaiserreich eine Ausnahme bleibt,
- wie er sich trotz rassistischer Erfahrungen ein Leben in Deutschland aufbaut,
- wie Diek sich für Schwarze Menschen in Deutschland engagiert,
- welche Rolle ein Familienfoto nach dem Zweiten Weltkrieg bei einer Flucht spielt.
Mandenga Diek reist 1891 aus Kamerun nach Hamburg. Er lernt Deutsch, absolviert eine Schusterlehre und beantragt schließlich die deutsche Staatsbürgerschaft. 1896 wird seinem Antrag stattgegeben. Nach heutigem Forschungsstand ist er damit der erste Schwarze Staatsbürger im Deutschen Kaiserreich.
Diek engagiert sich in Vereinen, engagiert sich politisch für die Rechte Schwarzer und wird Teil einer wachsenden Schwarzen Community. Doch das
NS-Regime beendet das bürgerliche Leben von Diek und seiner Familie - und entzieht ihnen schließlich die Staatsbürgerschaft. Bald darauf wird ein Familienfoto wird zum Schlüssel für das Überleben der Angehörigen.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Abenaa Adomako (Urenkelin von Mandenga Diek)
- Katharina Oguntoye: Schwarze Wurzeln. Afro-deutsche Familiengeschichten von 1884 bis 1950. Leipzig 2020
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