In Hürtgenwald wurden Kampfmittel gefunden.
Bildquelle: dpa/935-326999Bombe entschärft : 360 Menschen in Hürtgenwald können zurück
Stand:
Nach dem Fund mehrerer Kampfmittel im Hürtgenwalder Ortsteil Hürtgen mussten rund 360 Menschen ihre Häuser verlassen. Eine große Fliegerbombe ist inzwischen entschärft worden, auch drei kleinere Kampfmittel wurden kontrolliert gesprengt.
Im Ortsteil Hürtgen der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren sind am Dienstagnachmittag mehrere Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Rund 360 Menschen mussten deshalb vorsorglich ihre Häuser verlassen. Das sagte Joachim Hannen, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Kämmerer der Gemeinde Hürtgenwald, dem WDR.
Birgitta Bäck live vor Ort bei der Kampfmittelentschärfung in Hürtgenwald mit Bürgermeister Stephan Cranen
Bildquelle: wdrWDR. 3 Min. 2 Sek.. Verfügbar bis 08.09.2028.
Altenheime waren laut Hannen nicht von der Evakuierung betroffen. Geräumt wurden Wohnhäuser. Freiwillige Feuerwehr, Polizei und weitere Einsatzkräfte unterstützten die betroffenen Menschen bei der Evakuierung.
Kontrollierte Sprengungen abgeschlossen
Insgesamt wurden drei kleinere Kampfmittel und eine große Fliegerbombe gefunden. Die drei kleineren Mittel sind kontrolliert gesprengt worden, gegen 19.50 Uhr ist auch die Fliegerbombe vom Kampfmittelräumdienst am Dienstagabend entschärft worden.
Die Karte zeigt den betroffenen Bereich rund um den Fundort der Kampfmittel in Hürtgen.
Bildquelle: dpa/935-326999Welche Häuser von der Evakuierung betroffen waren, hatte die Gemeinde zuvor auf einer Karte veröffentlicht. Die betroffenen Haushalte wurden von Beschäftigten der Gemeinde, Polizei und Feuerwehr informiert.
Die freigelegte Bombe in Hürtgen
Bildquelle: wdr/Birgitta BäckAnlaufstelle im Rathaus
Für Betroffene hatte die Gemeinde im großen Sitzungssaal des Rathauses eine Anlaufstelle eingerichtet. Die meisten Evakuierten kamen jedoch bei Freunden oder Familie unter.
Unsere Quellen:
- Gemeinde Hürtgenwald,
- Joachim Hannen, Kämmerer der Gemeinde Hürtgenwald
Sendung: WDR.de, Kampfmittel in Hürtgenwald: 360 Menschen betroffen, 08.09.2026, 18:35 Uhr
