Szenen wie aus einer US-Polizeiserie hat es heute früh am Morgen in Wermelskirchen gegeben.
Wie die Polizei berichtet, hätte sie gegen halb fünf einen Anruf von einem 81-jährigen Mann erhalten. Dieser soll den Beamten gesagt haben, "zwischen zwei Kirchenbänken zu liegen" und dringend Hilfe zu brauchen.
Wo der Mann sich befindet, habe er den Beamten jedoch nicht sagen können. Also mussten diese einen Weg finden, den Mann zu lokalisieren und griffen dabei auf eine kreative Methode zurück.
Gutes Gehör gefragt
Sie schickten einige Polizeiautos mit heulenden Sirenen auf die Straßen, die sich schließlich im Stadtgebiet verteilten, so die Polizei. Anschließend warteten sie so lange, bis sie eine der Sirenen während des Telefonats mit dem hilfesuchenden Mann hören konnten.
Mit Erfolg: Tatsächlich schafften die Beamten es, den 81-Jährigen mit diesem Sirenen-Trick zu finden. Er befand sich jedoch nicht in einer Kirche, sondern wohlbehalten in seinem Bett. Der Mann hatte wohl schlecht geträumt. Sein Sohn kümmerte sich dann weiter um ihn.
Unsere Quellen:
- Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
Sendung: WDR 2, WDR 2 für das Bergische Land, 11.09.2026, 07:31 Uhr