Haftstrafen für Waffenhändler
Bildquelle: dpa/ 935-1380147WDR. 1 Min. 44 Sek.. Verfügbar bis 23.09.2028.
Die beiden Angeklagten sind die "Nebendarsteller" im Prozess um die Remscheider Waffenkammern. In Zusammenarbeit mit dem Hauptangeklagten sollen die 35 und 38 Jahre alten Männer für ihn Waffenverkäufe abgewickelt haben.
Der eine muss für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, der andere für zwei Jahre und sechs Monate. Damit bleibt das Landgericht unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die hatte vier Jahre, beziehungswese zwei Jahre und zehn Monate Gefängnis gefordert.
Frühe Geständnisse
Beide hatten schon früh im Prozess zugegeben, Waffen verkauft zu haben. Das in "Zusammenarbeit" mit dem Hauptangeklagten. Er soll die Waffen besorgt haben, die die beiden Männer verkauft haben. Unter anderem Skorpion-Maschinenpistolen. Stückpreis: mehrere tausend Euro.
Die beiden Angeklagten mit ihren Anwälten im Landgericht
Bildquelle: WDR / Wolfram LumpeHauptangeklagter vor langer Haft
Laut Anklage hätte der 60-Jährige noch deutlich mehr liefern können: In seiner Remscheider Autowerkstatt beherbergte er vier versteckte Waffenkammern. Zum Teil prall gefüllt mit scharfen Kriegswaffen. Nach den heutigen Urteilen geht der Prozess gegen ihn gesondert weiter. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Unsere Quellen:
- Landgericht Wuppertal
- Bisherige Berichterstattung
Sendung: WDR 2 für das Bergische Land, Lokalzeit, 23.09.2026, 09.31 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Bergisches Land, 23.09.2026, 19:30 Uhr
