DGB-Demo am 1. Mai

Großdemo in Essen Droht am Samstag ein Verkehrschaos?

Stand:

Die Großdemo in Essen hat prominente Unterstützung. 10.000 Teilnehmer werden erwartet - droht ein Verkehrschaos in der Stadt?

10.000 Teilnehmer werden am Samstag in der Essener Innenstadt erwartet, wenn der DGB und seine Gewerkschaften ihren Demonstrationszug gegen Sozialkürzungen in Bewegung setzen.

Aus vielen NRW-Städten fahren Shuttle-Busse kostenfrei zur Demo. Sie kommen am Berthold-Beitz-Boulevard, Kreuzung Altendorfer Straße an, da kann es ab 10 Uhr also voll werden. Auch, weil Promis wie Sänger Eko Fresh, auf Instagram die Werbetrommel gerührt haben.

Eko Fresh ruft 350.000 Follower zur Teilnahme auf

"Ich möchte nochmal darauf hinweisen, wie wichtig das im Moment ist, gegen die Kürzungspläne auf die Straße zu gehen", so der Rapper auf Instagram zu seinen rund 350.000 Followern.

"Meine Eltern haben sich auf genauso einer Kundgebung kennengelernt." Rapper Eko Fresh

"Wir sind auf jeden Fall dabei", schreibt eine Followerin, "Bester Mann, wir sehen uns in Essen", ein anderer.

Verkehrseinschränkungen erwartet

Ab 10:45 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung, über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt. Ziel ist der Burgplatz. Die Polizei rechnet mit Verkehrseinschränkungen.
"Beginnend an der Altendorfer Straße/Berthold-Beitz-Boulevard kann es auf der Strecke bis zum Burgplatz Einschränkungen und mögliche Straßensperrungen geben“, heißt es in einer Pressemeldung. Wo genau abgesperrt wird, entscheidet die Polizei aber erst kurzfristig.

DGB-Demo in Essen

WDR 24.09.2026 51 Sek. Verfügbar bis 23.09.2028 WDR Online

Auch der ÖPNV könnte von Störungen betroffen sein. Die Ruhrbahn gibt tagesaktuell bekannt, falls es zu Verspätungen kommt. Auf der Strecke des Demozugs wären die Buslinie 145 und die Tramlinien 101, 103, 105, 109 betroffen.

Demo vor allem gegen Erhöhung des Rentenalters

Das Motto der Demo: "Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ Die Menschen gehen auf die Straße, um gegen Kürzungspläne der Bundesregierung im sozialen Bereich zu demonstrieren. Geplant sind Einschnitte wie beispielsweise die schrittweise Erhöhung des Renteneintritts, die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren sowie die Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag.

Samstag wird es in insgesamt 15 Großstädten Proteste geben. Außer Essen sind zum Beispiel Berlin, Leipzig, Bremen und Freiburg dabei.

Quellen:

  • Telefonat mit Julia Bandelow (Deutscher Gewerkschaftsbund, DGB)
  • Telefonat Polizei Essen
  • Instagram Eko Fresh

Sendung: WDR.de, DGB-Demo Samstag, 25.09.2026, 05:02 Uhr

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