Der entgleiste Zug liegt in Trümmern auf den Schienen

Das verheerende Güterzugunglück in Geseke forderte ein Todesopfer.

Bildquelle: WDR/Claudia Roelvinck

Tödlicher Unfall Ermittlungen nach Zugunglück in Geseke eingestellt

Stand:

Nach dem Zugunglück in Geseke vor drei Jahren, bei dem der Lokführer ums Leben gekommen war, sind die Ermittlungen jetzt eingestellt worden. Das hat die Staatsanwaltschaft Paderborn auf WDR-Anfrage bestätigt.

Sie nimmt an, dass das Fehlverhalten des Lokführers zu dem Unfall geführt hat. Für eine Mitschuld weiterer Personen gebe es keine Anhaltspunkte.

Staatsanwaltschaft sieht Fehler bei Lokführer

Bei dem Unglück im September 2023 war ein Güterzug entgleist. Der Lokführer soll zu viele Waggons an die Lok angebunden und die Bremsen nicht richtig kontrolliert haben.

Die versagten bei der zweiten Fahrt zwischen dem Gelände eines Zementwerks und dem Geseker Güterbahnhof. Der Lokführer starb bei dem Unglück, konnte jedoch noch einen Notruf absetzen. Deshalb wurde die Strecke rechtzeitig gesperrt, bevor eine Regionalbahn an der Stelle eintraf.

Ermittlungen nach Zugunglück in Geseke eingestellt

WDR 23.09.2026 26 Sek. Verfügbar bis 22.09.2028

Unsere Quellen:

  • David Schütte, Staatsanwaltschaft Paderborn
  • bisherige WDR-Berichterstattung

Sendung: WDR2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 23.09.2026, 11:30 Uhr

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