Vom Feigenblatt zum Schleier
Vor Gott ist jeder Mensch nackt. Aber sobald andere Menschen mit ins Spiel kommen, gibt es auch Regeln für die Bekleidung. Das war schon bei Adam und Eva im Paradies so: Kaum hatten sie vom Baum der Erkenntnis gegessen und sich gegenseitig wirklich wahrgenommen, bedeckten sie ihre Scham mit einem Feigenblatt. Aus der schlichten Bedeckung primärer Geschlechtsteile sind in den Religionen im Laufe von Jahrhunderten komplexe Bekleidungsregeln entstanden.
Wie viel Blöße erlaubt der Glaube?
Dabei ist bei den einen erlaubt, was den anderen als schamlos gilt: den Bauchnabel zu zeigen, barfuß oder schulterfrei in heiligen Räumen unterwegs zu sein, das Haar fremden Blicken auszusetzen. Wie viel sichtbare Blöße erlaubt ihr Glaube? Religiöse Berlinerinnen und Berliner erzählen.
Autorin: Kirsten Dietrich
Eine Produktion des RBB
Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert
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