Auf einem Tisch stehen zahlreiche Töpfe, in welche zahlreiche, unterschiedliche, blühenden Pflanzen neu eingesetzt wurden.

Service Garten Ran an die Sommerblüher

Ende Mai sind die Eisheiligen überstanden und es beginnt die Saison der Sommerblüher: Petunien, Geranien, Dahlien und Co. bringen Farbe und Freude in den Garten und auf den Balkon. Anja Koenzen weiß, worauf sie achten müssen.

Als Sommerblüher werden die Pflanzen bezeichnet, die von Ende April bis in den Oktober hinein blühen. Viele von ihnen sind einjährig und müssen jedes Jahr neu gepflanzt werden, wie Bechermalven, Cosmea und Kapuzinerkresse. Die Schwarzäugige Susanne eignet sich gut für Geländer und Rankgitter. Andere Dauerblüher wie Geranien und Dahlien sind zwar mehrjährig aber nicht frosthart.

Für trockene Zeiten

Nahaufnahme der blauen Blüten des Ziersalbeis.

Der Ziersalbei kommt auch mit trockeneren Wetterbedingungen zurecht.

Viele Sommerblüher lieben die Sonne, doch gerade in Balkonkästen und Kübeln verdunstet das Wasser schnell. Angelonia – auch Engelsgesicht genannt – blüht vom Frühjahr bis in den Herbst und hat einen geringen Wasserbedarf.

Auch die blühfreudige Petunie, Geranie, Ziersalbei und Mohn kommen mit wenig Wasser aus. Zinnien brauchen mehr Wasser, aber sie verübeln es einem auch nicht, wenn der Boden zwischenzeitlich für kurze Zeit austrocknet. Solche Pflanzen sind auch gut geeignet für die Beetbepflanzung im Garten.

Sommerbepflanzung für Schattenplätze

Keine pralle Sonne mögen Fleißiges Lieschen, Fuchsien und Begonien, sie gedeihen besser im Schatten oder Halbschatten. Das gilt z. B. auch für die Glockenblume und Tränendes Herz. Lobelien (Männertreu) eignen sich auch gut als hängende Bepflanzung für Blumenampeln.

Insektenfreundliche Sommerblüher

Eine Nahaufnahme zeigt die leuchtend-gelben Blüten der Ringelblume.

Die Ringelblume gilt als wichtige Heilpflanze.

Nicht nur schön anzusehen, sondern auch besonders insektenfreundlich sind z. B. Kornblume und Kamille. Auch Ringelblumen sind bei Insekten besonders beliebt, außerdem bietet die Pflanze essbare Blütenblätter, die dekorativ und zu Verfeinerung von Speisen in der Küche genutzt werden können. 

Sonnenblumen sehen mit ihren großen gelben Köpfen nicht nur imposant aus, sie bieten auch Nahrung für Insekten und Vögel. Wenn man sie im Herbst stehen lässt, locken sie auch noch im Winter die Vögel an.

Nicht vergessen: Verwelkte Blüten regelmäßig entfernen, damit die Pflanze ihre Energie in die Bildung neuer Blütenknospen stecken kann und regelmäßig düngen.

Autorin: Anja Koenzen
Redaktion: Iris Möller-Grätz

Service Garten ist eine Rubrik der WDR 5 Sendung Neugier genügt und ist dort freitags zwischen 11.04 Uhr und 12.00 Uhr zu hören.

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