Der Markt für den Elektrik-Bereich des Autozulieferers sei gerade schwierig. Das sagen ein Unternehmenssprecher und ein Vertreter der Gewerkschaft IG Metall unabhängig voneinander.
Freiwilligenprogramm statt Entlassungen
Deshalb haben sich die Chefetage und der Betriebsrat zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt, um das Unternehmen zu retten. Jetzt läuft ein sogenanntes Freiwilligenprogramm.
Wer mitmacht, bekommt eine Abfindung und Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job. Vom Unternehmen heißt es, man wolle die Jobs dadurch möglichst sozial verträglich abbauen. Der Betriebsrat habe gute Arbeit geleistet und viele Arbeitsplätze gerettet, sagt die Gewerkschaft.
Gewerkschaft: Politik ist gefordert
Laut Gewerkschaft ist jetzt die Politik gefordert, um wieder bessere Bedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Chinesische Unternehmen würden deutlich günstigere Preise anbieten. Auch der Zollstreit mit den USA mache den heimischen Unternehmen zu schaffen.
Unsere Quellen:
- Unternehmenssprecher Kostal
- Gewerkschaftssekretär IG Metall