Schubert macht Urlaub – und bekommt einen Auftrag mit Sonderwünschen: Kontrabass statt zweiter Geige und bitte Variationen über seinen Hit „Die Forelle“. Daraus wird eines seiner beliebtesten Kammermusikwerke.
Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de
Team hinter dieser Folge:
Autor: Christoph Vratz
Host & Redaktion: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR
Sommer 1819: Franz Schubert reist mit seinem Freund Johann Michael Vogl nach Steyr. Dort trifft er den wohlhabenden Mäzen und Hobby-Cellisten Sylvester Paumgartner. Der wünscht sich ein Quintett in ungewöhnlicher Besetzung – und Variationen über Schuberts Lied „Die Forelle“. Schubert liefert fünf Sätze voller Esprit. Der Kontrabass verschafft dem Cello mehr Freiheit, und im vierten Satz wandert die bekannte Forellenmelodie durch die Instrumente. Selbst die ziemlich mörderische Geschichte des Lieds kann die gute Laune dieses Quintetts kaum trüben: Die muntere Forelle landet darin am Ende am Haken.
Wenn dir die Musik von Franz Schubert gefällt, solltest du unbedingt auch seine „Wandererfantasie“ oder das Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ anhören. Wie im Forellenquintett greift Schubert in beiden Werken auf ein eigenes Lied zurück und macht daraus große Instrumentalmusik. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur D 667 („Forellenquintett“)
Alfred Brendel, Klavier
Thomas Zehetmair, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Richard Duven, Violoncello
Peter Riegelbauer, Kontrabass
(Philips)
Höre dir
hier das Album an.
Außerdem in dieser Folge zu hören:
Franz Schubert: Die Forelle D 550
Fritz Wunderlich, Tenor
Hubert Giesen, Klavier
(Deutsche Grammophon)
Die Aufnahme kannst du
hier anhören.
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