Als "bester Fürst" wird Roms Kaiser Trajan verehrt - unter ihm erreicht das Imperium im Jahr 116 seine größte Ausdehnung. Der Erfolg ist nur von kurzer Dauer - und genießen kann Trajan ihn auch nicht.
In diesem Zeitzeichen erzählt Helene Pawlitzki, warum Expansion für die Römer als nahezu selbstverständliches Staatsziel gilt, warum die Eroberungen von Kaiser Trajan zwar spektakulär, aber nur schwer dauerhaft zu sichern sind, weshalb Trajan noch Jahrhunderte nach seinem Tod als vorbildlicher Kaiser gilt.
Als Trajan im Jahr 116 den Persischen Golf erreicht, scheint die römische Expansion ihren Höhepunkt gefunden zu haben. Für viele Zeitgenossen erfüllt sich damit ein Anspruch, der tief in der römischen Selbstwahrnehmung verwurzelt ist: die Herrschaft über die bekannte Welt.
Doch Größe hat ihren Preis. Die Versorgung der Legionen, die Verwaltung entfernter Provinzen und wiederkehrende Aufstände zeigen die Grenzen römischer Macht. Gerade in dem Moment, als das Imperium seine größte Ausdehnung erreicht, wird deutlich, wie schwierig es ist, ein solches Reich dauerhaft zusammenzuhalten.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
Dr. phil. Jörg Fündling (Althistoriker an der RWTH Aachen)
Tilmann Bechert et al. (Hg.): Die Provinzen des Römischen Reiches. Einführung und Überblick. Mainz 1999
Jörg Fündling: Kaiser von morgens bis abends. Ein Tag an der Spitze des Römischen Reichs. Darmstadt 2009
Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Helene Pawlitzki
Redaktion: Hildegard Schulte, Frank Zirpins
In diesem Zeitzeichen erzählt Helene Pawlitzki:- warum Expansion für die Römer als nahezu selbstverständliches Staatsziel gilt,
- weshalb manche Gebiete für Rom attraktiv sind und andere bewusst außerhalb des Imperiums bleiben sollen,
- wie Handel, Infrastruktur und Alltagskultur das Leben in den Provinzen verändern,
- warum die Eroberungen Trajans zwar spektakulär, aber nur schwer dauerhaft zu sichern sind,
- weshalb Kaiser Trajan noch Jahrhunderte nach seinem Tod als vorbildlicher Kaiser gilt.
Als Kaiser Trajan im Jahr 116 den Persischen Golf erreicht, scheint die römische Expansion ihren Höhepunkt gefunden zu haben. Für viele Zeitgenossen erfüllt sich damit ein Anspruch, der tief in der römischen Selbstwahrnehmung verwurzelt ist: die Herrschaft über die bekannte Welt.
Doch Größe hat ihren Preis. Die Versorgung der Legionen, die Verwaltung entfernter Provinzen und wiederkehrende Aufstände zeigen die Grenzen römischer Macht. Gerade in dem Moment, als das Imperium seine größte Ausdehnung erreicht, wird deutlich, wie schwierig es ist, ein solches Reich dauerhaft zusammenzuhalten.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Dr. phil. Jörg Fündling (Althistoriker an der RWTH Aachen)
- Tilmann Bechert (Hg.): Die Provinzen des Römischen Reiches. Einführung und Überblick. Mainz 1999
- Jörg Fündling: Kaiser von morgens bis abends. Ein Tag an der Spitze des Römischen Reichs. Darmstadt 2009
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