Am 28.8.1841 wird der Erfinder Louis Le Prince geboren. Jahrzehnte vor Edison filmt er die Welt und verschwindet 1890 im Zug. Was bleibt von dem fast vergessenen Kino-Pionier?
In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Seebaum, weshalb Le Prince seine Erfindung zwischen Leeds, Paris und New York entwickelt, weshalb sich die Geburt des Kinos nicht auf einen einzigen Erfinder reduzieren lässt und welche Spekulationen es zu seinem plötzlichen Verschwinden gibt.
Nur wenige Sekunden lang sind die Aufnahmen, die Louis Le Prince Ende des 19. Jahrhunderts festhält. Dennoch markieren sie einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Kino. Der aus Frankreich stammende Erfinder arbeitet jahrelang daran, Bilder nicht nur festzuhalten, sondern sie auch in Bewegung zu zeigen.
Seine Experimente führen ihn durch mehrere Länder und in unterschiedliche technische wie künstlerische Milieus. Während andere Namen später Filmgeschichte schreiben, gerät Le Prince lange in Vergessenheit. Dazu trägt auch bei, dass sein Lebensweg kurz vor einer wichtigen Präsentation eine unerwartete Wendung nimmt.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
Annette Haller (Deutsches Filmmuseum Frankfurt)
Christopher Rawlence: Warum verschwand Augustin Le Prince? – Die mysteriöse Geschichte des Erfinders der bewegten Bilder. Köln 1991
Nat Segnit: Who Killed Louis Le Prince? In: Harper’s Magazine, April 2022
David Nicholas Wilkinson (Regie): The First Film. Dokumentation. Großbritannien 2015
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Seebaum
Redaktion: Emily Jeuckens und Sefa Inci Suvak
In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Seebaum:- weshalb Le Prince seine Erfindung zwischen Leeds, Paris und New York entwickelt,
- weshalb sich die Geburt des Kinos nicht auf einen einzigen Erfinder reduzieren lässt,
- welche Rolle die Laterna Magica und Panorama-Schauen dabei spielen,
- warum Le Prince trotz bahnbrechender Erfolge kaum als Film-Erfinder bekannt wird,
- welche Spekulationen es zu seinem plötzlichen Verschwinden gibt.
Nur wenige Sekunden lang sind die Aufnahmen, die Louis Le Prince Ende des 19. Jahrhunderts festhält. Dennoch markieren sie einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Kino. Der aus Frankreich stammende Erfinder arbeitet jahrelang daran, Bilder nicht nur festzuhalten, sondern sie auch in Bewegung zu zeigen.
Seine Experimente führen ihn durch mehrere Länder und in unterschiedliche technische wie künstlerische Milieus. Während andere Namen später Filmgeschichte schreiben, gerät Le Prince lange in Vergessenheit. Dazu trägt auch bei, dass sein Lebensweg kurz vor einer wichtigen Präsentation eine unerwartete Wendung nimmt.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Annette Haller (Deutsches Filmmuseum Frankfurt)
- Christopher Rawlence: Warum verschwand Augustin Le Prince? – Die mysteriöse Geschichte des Erfinders der bewegten Bilder. Köln 1991
- Nat Segnit: Who Killed Louis Le Prince? In: Harper’s Magazine, April 2022
- David Nicholas Wilkinson (Regie): The First Film. Dokumentation. Großbritannien 2015
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Redaktion: Emily Jeuckens und Sefa Inci Suvak